Bar der Woche (134): Riffraff

So schwarz, so blau

In der Serie "Die Bar der Woche" stellen wir neue Kneipen vor, aber auch Lokale, in die man unbedingt mal gehen sollte. Heute: das Riffraff in Giesing.

(Foto: MünchenBlogger)

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Die Wände sind so schwarz wie in wohl keiner anderen Bar in München. Darauf haben Graffiti-Künstler in Grau und Weiß Kunstwerke, kritzelige Schriftzüge oder kleine Weisheiten gesprayt ("Mensch erkenen dich selbst"). Der einzige richtige Farbklecks an der Wand ist der strahlend weiß-blaue TSV-1860-Wimpel, der prominent neben der Bar hängt.

Doch düster geht es im Riffraff, einer neuen Kneipe in Obergiesing, keineswegs zu. Sondern freundlich, fröhlich und familiär. Leise rieseln Reggae-Klänge durch die Bar, manchmal ist es hier zur Zeit auch ganz still (wegen Lärmdiskussionen). Doch das macht nichts. Die Kellner tragen ein Bier nach dem anderen zu den Tischen, viele Gäste kennen sich untereinander und den Wirt Florian Falterer sowieso. Der hat im vergangenen Sommer mit dem Watzart ein eindrucksvolles Zwischennutzungsprojekt in Giesing auf die Beine gestellt, nun ist er endlich dauerhaft im Viertel präsent.

Im Riffraff gibt es Lesungen, kleine Ausstellungen, Konzerte - und ab und zu ein Hörspielabend, bei dem "Die drei ???" laufen. Falterer selbst beschreibt seine Kneipe auf Facebook so: "Kulturerlebnis, Bierpflege, Kunstgenuss, Varieté, Limonade, Lesung, Debatte, Show, Sprit, Performance und manchmal zwei Plattenspieler." Langeweile in Giesing ist also Vergangenheit.

Und bei den Sitzgelegenheiten zeigt das Riffraff sogar richtig Farbe: Im Inneren und auf der gemütlichen Terrasse stehen kunterbunte Stühle. Nur eine Farbe ist in dem Lokal im blauen Giesing natürlich nirgends zu sehen: Rot.

RiffRaff, Tegernseer Landstraße 96, Dienstag bis Samstag von 19 bis 1 Uhr, mehr Infos hier.

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Schön unverputzt: das Baal (Foto: MünchenBlogger)
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