Bar der Woche (31): Schwabinger 7

Die letzten Nächte

In der Serie "Die Bar der Woche" stellen wir neue Kneipen vor, aber auch Bars, in die man unbedingt mal gehen sollte. Heute: die Schwabinger 7, die bald schließen muss.

Noch haben sich nicht alle damit abgefunden, dass die Schwabinger 7 Ende Juni schließen muss. Eine Initiative versucht, das Aus abzuwenden (muenchenblogger berichtete). Doch die Aussichten auf Erfolg sind äußerst gering.

Wenn kein Wunder mehr passiert, wird Müchens herrlichste Spelunke in wenigen Wochen dicht machen müssen. Da hilft kein Jammern und keine Wut, sondern nur eines: Schnell auf in die Kellerkneipe in der Feilitzschstraße und ein paar letzte Biere trinken und erst wieder hinaufgehen, wenn es langsam hell wird. Denn noch lebt sie, die Schwasi - und zwar gewaltig.

Schwabinger 7, Feilitzschstraße 9 an der Münchner Freiheit.

Kommentare

In dieser Ecke von Schwabing herrscht seit vielen Jahren eine Kultur die nur aus Saufen und dreistelligen Kennzeichen besteht. Mein Mitleid hält sich in engen Grenzen. Und wer jetzt meint ich würde übertreiben der hat sicher Recht - zumindest ein wenig !

@muclomo:
Wo ist die Gentrifizierung - wenn man sie denn mal braucht ... :-)

Auch wenns definitiv schade um die 7 ist.

Nostalgisch ist es sicherlich nachvollziehar, dem Schwabinger 7 nachzutrauern. Versetzt man sich in die Lage des Grundstücksbesitzer, relativiert sich das Thema.

Mit München geht es zunehmend schneller den Bach runter, was die Vielfalt bei Bars und Clubs angeht. Im selben Maße nehmen geschniegelte Locations zu. Ja mei, da hilft aber auch kein Jammern, den offenbar scheint ja eine zunehmende Nachfrage da zu sein nach Schicki-Micki-Läden. Jede Stadt bekommt die Läden, die sie verdient. Gute Nacht München.

Keller?

Der Autor ist offensichtlich noch nie dort gewesen oder hat soviel letzte Biere getrunken, dass er geglaubt hat in einem Keller zu sein.

Das ganze Viertel wird sich in den nächsten Jahren ändern, so wie auch wir uns geändert haben und uns eben nicht mehr in der Sieben zehn Halbe reindrücken und dann bei Flaschenkerzenschein auf den Tischen balzen.
Oder spreche ich da nur für mich?

Ich lebe mittlerweile seit elf Jahren in München. Exkat so lange höre ich in regelmäßigen Abständen vom Schließen der Schwabinger 7... Vielleicht ja einfach nur ein ausgeschlafenes PR-Konzept? :-)

es lebe oberammergau, es lebe manila und es lebe die 7

Neuen Kommentar schreiben

Bar der Woche

(Fotos: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
Schön unverputzt: das Baal (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Handyfoto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Fotos: MünchenBlogger)
Die Kiste (Fotos: MünchenBlogger)
Das BOB bei Tag - und bei Nacht (Foto: MünchenBlogger)
Bamberger Haus (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
Stadtcafé (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
Das Katopazzo (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)

Aktuelle Artikel

(Foto: MünchenBloger)

Imbiss in München (31)

Chi Thu im Glockenbachviertel

(Fotos: MünchenBlogger)

Bar der Woche (139)

Schwarzer Dackel

(Foto: MünchenBlogger)

Café in München (33)

Café Bellevue di Monaco

(Foto: MünchenBlogger)

Lieblingslokale (75)

S.A.M.

Die Einstürzenden Neubauten

Konzerthighlights im September

Mit den Einstürzenden Neubauten