Lieblingslokale (68)

Georgenhof

Restaurants gibt es in München an jeder Straßenecke. Doch bei welchen lohnt ein Besuch? MünchenBlogger stellt seine Lieblingslokale vor. Heute: das typische Schwabinger Gasthaus Georgenhof.

Ein Blick auf den Außenbereich (Foto: MünchenBlogger)

Ein Blick auf den Außenbereich (Foto: MünchenBlogger)

Kritiker werden schimpfen: Der Georgenhof sei ein typisches Schwabinger Lokal. Ein wenig überteuert, die Gäste ein wenig überheblich, die Einrichtung ein wenig übertrieben. Doch genau deswegen lohnt ein Besuch in dem bayerischen Gasthaus.

Mehr Schwabing als im Georgenhof findet man eigentlich nirgends. Fast täglich schaut ein bekanntes Gesicht aus der Film- und Unterhaltungsbranche vorbei, das in Schwabing lebt. Mancher Gast wirk ein bisschen bieder, mancher hat ein wenig zu viel Schminke aufgetragen, manchem ist anzusehen, wie dick sein Geldbeutel ist.

Die Decke ist mit Stuck verziert, die dunklen Wände sind holzvertäfelt, es hängen Fotos im Lokal, die Schwarz-Weiß-Impressionen aus dem alten Schwabing zeigen.

Die Karte bietet wenig Überraschungen, außer bei den Preisen. Die sind nämlich ein paar Euro höher als in anderen bayerischen Gasthäusern. Hirschrücken für 27,50 Euro etwa. Die Gerichte schmecken.

Und so ist der Georgenhof kein Lokal für jeden Abend. Aber wer ein bisschen altes Schwabing-Gefühl schnuppern will, sollte einmal vorbeischauen. Anfang des 20. Jahrhunderts mieteten sich während ihrer Romanze Gabriele Münter und Wasily Kandinsky im Georgenhof, der damals noch ein Hotel war, ein. Mehr Schwabing gibt es nirgends.


Georgenhof, Friedrichsstraße 1, 80801 München, geöffnet täglich von 10 bis 1 Uhr, mehr Info hier.

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Lieblingslokale

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Zander mit Auberginengratin (Foto: MünchenBlogger)
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Ein Blick auf den Außenbereich (Foto: MünchenBlogger)
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Auch lecker im Bavarese: Mango-Panna-Cotta (Foto: MünchenBlogger)
Spezlwirtschaft
Aufgenommen in einer Zeit, als man noch Rauchen durfte beim Schnitzelessen (Archivfoto: münchenblogger.de)
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Ente mit Curry und Litschi (Foto: MünchenBlogger)
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Die Stube im Brunnwart (Foto: MünchenBlogger)
Plaa Uan
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Ein Blick ins Servabo (Handyfoto: MünchenBlogger)
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