Bar der Woche (38): Maroto

Die Spitzbuben

In der Serie "Die Bar der Woche" stellen wir neue Kneipen vor, aber auch Lokale, in die man unbedingt mal gehen sollte. Heute: die portugiesische Bar Maroto.

"Maroto" ist portugiesisch - und bedeutet: Spitzbube oder Halunke. Und genau das sind die Betreiber der kleinen Bar in der Westermühlstraße im Glockenbachviertel. Immer haben sie ein breites Grinsen im Gesicht, einen Kommentar oder einen frechen Spruch auf den Lippen. Das Bierbestellen wird zu einem unkalkulierbaren Ereignis. Man muss gewappnet sein.

Doch auch vor der Eingangstür ein Spitzbube: Passend zum Namen der Kneipe hängt das Schild eines kleinen Jungen vor der Kneipe, der traurig auf die Straße hinabschaut.

Innen gibt es gemütliches Ambiente, nette Leute und leckere Drinks. Ob portugiesisches Bier oder Longdrinks mit Minze. Die Gäste sitzen an der Theke und an Stehtischen oder lümmeln auf den Sofas an niedrigen Tischen. Das Licht ist schummrig.

Und während des Besuchs auf den Toiletten kann man sogar einen Portugiesisch-Kurs belegen. Die Frauen lernen an Hand von Zeichnungen Begriffe wie "caracol" - das bedeutet Schnecke. Bei den Herren sind die Bilder sehr viel eindeutiger.

Vor allem am Wochenende ist das Maroto gut gefüllt. Die Sitzplätze reichen bei weitem nicht mehr, die Gäste drängen sich in der Bar. Es wird heiß. Immer wieder öffnet ein Gast die Tür, um kurz hinaus zu gehen, um eine zu rauchen oder sich kurz abzukühlen. Den Barkeepern gefällt das gar nicht - wegen der Nachbarn: "Tüüüür zu!", hallt es dann durch den Raum. Doch das gehört zur speziellen Gemütlichkeit des Maroto dazu.

Bar Maroto, Westermühlstraße 31, 80469 München, geöffnet Dienstag bis Samstag ab 19 Uhr.

Kommentare

"Immer haben sie ein breites Grinsen im Gesicht, einen Kommentar oder einen frechen Spruch auf den Lippen."

Arrogant und unfreundlich trifft es besser.

Das sind wirklich keine "frechen Sprüche" mehr, das sind Beleidigungen ... und ich bin wirklich nicht empfindlich.

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