Bar der Woche (24): Wu Wei

Trinken und Nichthandeln

In der Serie "Die Bar der Woche" stellen wir neue Kneipen vor, aber auch Bars, in die man unbedingt mal gehen sollte. Heute: das Wu Wei.

"Wu wei" stammt aus dem Daoismus und wird laut Wikipedia definiert als Nichthandeln im Sinne von "Enthaltung eines gegen die Natur gerichteten Handelns". Und zu Übereifer oder blindem Aktionismus neigt im Wu Wei wirklich niemand.

Die Gäste nicht, weil sie gemütlich an einem Bier oder Cocktail nippen, ein Curry-Gericht oder eine Quiche verzehren oder mit den Nachbarn ratschen. Die Bedienung auch nicht, weil zumindest bei unserem Besuch am Sonntagabend, alles andere als viel los ist.

Das Wu Wei ist ein neues Lokal an der Lindwurmstraße in Sendling. Manchen Gästen dürfte die Bar jedoch bereits bekannt vorkommen. Sie wurde von den Betreibern des Frenzy in der Fraunhofer Straße eröffnet. Die Speisekarte ist ähnlich - einige Pasta-, Currygerichte und Snacks gibt es. Statt grün wie im Frenzy dominiert im Wu Wei die Farbe lila.

Allerdings ist das Lokal in Sendling viel größer (es ist in einem ehemaligen Schlecker gezogen). Einige befürchten viel zu groß. Denn ob es den Betreibern gelingen wird, auch während der Nicht-Wiesnzeit ausreichend Gäste hierher zu locken?

Wu Wei, Lindwurmstr. 205, 80337 München, www.frenzy-family.de.

Kommentare

Oh je was für ein stilloser Laden. Kein Konzept ist auch ein Konzeot - oder? Kunterbunt und hauptsache es hängt mal wieder eine Discokugel an der Decke...

War da nicht früher mal sonntags Speed Dating drin (bei www.speed-dating-muenchen.com)?

Mit einer Geschäftsleitung wie im Wu Wei kann das eigentlich nichts werden. Wenn man nicht mal weiß, was ein Tee ist.....
Schade, ist ja in ganz netter Laden in einer ansonsten trostlosen Ecke. Nichts wirklich aufregendes, aber doch ein Fortschritt für die Lindwurmstraße.

Ich finde das Wu Wei ist ebenso schön wie das Frenzys, nur größer.
Die Bedienung - sowohl die Herrschaften an der Bar sind sehr aufmerksam und gastfreundlich (für München eher eine Seltenheit). Meine Freunde und ich fühlten sich freundlich empfangen und sehr wohl. Würde ich ein Barkonzept aufstellen, sollte es so laufen. Und das Beste natürlicher Glamour ohne schickimicki. :)

Neuen Kommentar schreiben

Bar der Woche

(Fotos: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
Schön unverputzt: das Baal (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Handyfoto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Fotos: MünchenBlogger)
Die Kiste (Fotos: MünchenBlogger)
Das BOB bei Tag - und bei Nacht (Foto: MünchenBlogger)
Bamberger Haus (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
Stadtcafé (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
Das Katopazzo (Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)
(Foto: MünchenBlogger)

Aktuelle Artikel

(Foto: MünchenBloger)

Imbiss in München (31)

Chi Thu im Glockenbachviertel

(Fotos: MünchenBlogger)

Bar der Woche (139)

Schwarzer Dackel

(Foto: MünchenBlogger)

Café in München (33)

Café Bellevue di Monaco

(Foto: MünchenBlogger)

Lieblingslokale (75)

S.A.M.

Die Einstürzenden Neubauten

Konzerthighlights im September

Mit den Einstürzenden Neubauten