Derbleck'n deluxe am Nockherberg
Salvator, Tiumphator, Maximator - bei manchem wecken diese Namen die dumpfe Erinnerung an einen Festrausch. Doch eigentlich sollten sie Synonyme für des Bayern liebste, fünfte Jahreszeit sein: die Starkbierzeit. Obwohl die eigentlich schon seit 3. März läuft, ist der traditionelle Anstich und gleichzeitiger Höhepunkt der Bockbierzeit am 16. März auf dem Nockherberg mit der Fastenrede des Bruder Barnabas und dem Singspiel - beides jedoch nur für 500 geladene Gäste live.
Die Anwesenheit des bayerischen Kabinetts, des Münchner Oberbürgermeisters und einiger Bundesminister ist eigentlich schon obligatorisch, man will immerhin seine "fifteen seconds of fame" nicht versäumen. Auch wenn es nur darum geht, von Bruno Jonas alias Bruder Barnabas oder einem der Doppelgänger im Singspiel ordentlich "derbleckt" zu werden, letztendlich gilt die alte Regel: Wer nicht derbleckt wird, ist nicht wichtig genug. Wer weiß, vielleicht wird unser Stoiber wegen seiner Kamillentee-Trinkfestigkeit aufs Korn genommen oder der Söder zum wiederholten Mal wegen seiner endlosen Sätze. Sicher jedoch dürfte die Bundestagswahl vom Herbst vergangenen Jahres eine große Rolle spielen. Wer sich dieses Jahr auf den Nockherberg traut, wird allerdings noch nicht öffentlich bekannt gegeben; spekuliert wird natürlich, ob sich Angela Merkel in den Bier-Olymp aufmacht. - Sie wäre damit dann nicht nur die erste deutsche Bundeskanzlerin, sondern auch die erste Person in diesem Amt, die zu Fastenrede und Singspiel erscheint. Man darf also gespannt sein.
Als Vorgeschmack auf den kommenden Donnerstag überträgt der Bayerische Rundfunk von heute bis Mittwoch die Starkbierproben von 2002 bis 2005, ebenso wie diverse Sondersendungen. Die diesjährige Fastenrede und das Singspiel werden dann am 19. März um 19 Uhr in voller Länge ausgestrahlt.
Starkbierzeit beim Bayerischen Rundfunk
Die Ausstrahlungsdaten der Sondersendungen und Starkbierproben im Bayerischen Rundfunk
Münchner Starkbierzeit


Kettensägen, Bohrer und eine Menge Blut - das werden die Hauptbestandteile der Fantasy Film Nights im Cinema am 18. und 19. März sein. Wer sich nicht bis zum im Juli stattfindenden
"Ja wos is iatz des?" wird sich da so mancher bei seiner täglichen Tour durch die Münchner Blogs gedacht haben, "scho wieda a boarische Bloglesung, es war ja no ned amoi de erste!"
Steht den Viechern gar nicht mal so schlecht...
Gut zu wissen, wo das Fahrrad steht.
Selbst Heilige friert es bei diesen Temperaturen.
Am Siegestor beginnt es schon wieder zu tauen.
Nichts ist von Bestand auf dieser Welt: Auf diesen schönen Anblick dürfen wir uns bald schon freuen. Insgesamt sind sich mittlerweile viele einig: Der Winter hatte seinen Spaß und
Einer alten afrikanischen Legende nach begeben sich todkranke Elefanten, sobald sie sich ihres nahenden Endes bewusst werden, auf ihre letzte Reise zum sagenumwobenen Elefantenfriedhof. Spaziert man durch Schwabing oder andere Münchner Stadtteile, kann man mitunter den Eindruck gewinnen, zwischen sterbenden Elefanten und alten Fahrrädern bestehe eine gewisse Wesensverwandschaft.
Letztendlich ist egal, wofür man sich am 18. und 19. März in der Olympia-Schwimmhalle entscheidet: Im Rahmen des
Sunny, yesterday my life was filled with rain.
Das Faschingstreiben ist überstanden, die einen atmen tief durch, die anderen bekämpfen ihren Kater mit Hilfe von Rollmops und Aspirin. Was denkt man in den Münchner Blogs über das Ende der närrischen Zeit?
Sven Regener ist ein sympathischer Kerl: Er ist
Japanische Touristen sind jedesmal aufs Neue erstaunt, welche Szenen sich am Aschermittwoch auf dem Marienplatz abspielen. Ureinwohner der bayerischen Landeshauptstadt versammeln sich in großer Zahl rund um den so genannten Fischbrunnen und pflegen ein eigenartiges Ritual.
Um etwaigen Verkaterungserscheinungen vorzubeugen, spendet der "Durstlöschzug" einer ansässigen Brauerei den in Bayern so beliebten Gerstensaft. Ein Blick in den Reiseführer verrät unseren verdutzten Gästen aus dem fernen Osten, dass es sich bei der "Beutelauswaschung" um eine alte Tradition handelt: 



Die Homepage scheint in einer Fremdsprache geschrieben: Banff Springs, Rookie, Swing Analyser - unter diesen drei Begriffe stellt man sich so etwas wie Rentner mit einem Cocktail in der Hand und von einer Krankenschwester begleitet in der Nähe von Palm Springs vor.
Begegnungen der sonderbaren Art sind das Spezialgebiet von Franz Xaver Gernstl, der seit vielen Jahren zusammen mit Kameramann Hans Peter Fischer und Tonmann Stefan Ravasz im roten VW-Bus über Bayerns Landstraßen fährt und stets ein sicheres Gespür für kuriose Geschichten beweist.