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Münchner Ansichten

Gewiefter MVG-Protest gegen Sotschi

Arbeiter werden ausgebeutet, Homosexuelle diskriminiert und die Umwelt zerstört. Es gibt viele Gründe, warum man den Olympischen Winterspielen in Sotschi skeptisch gegenüber stehen kann. Die Münchner Verkehrsbetriebe haben eine ganze eigene Weise, wie sie damit umgehen.
Gewiefter MVG-Protest gegen Sotschi

In den U-Bahnhöfen der U3 und U6 sind derzeit Plakate aus einer längst vergangenen Zeit zu sehen. Werbebildern für den Tierpark Hellabrunn aus den Neunzigern zum Beispiel. Der Grund: Die Plakatwände wurden Schicht für Schicht abgekratzt, ehe sie nun nach und nach neu behängt werden. Eine Reise aus dem München des Jahres 2014 zurück in die Neunziger.

Impressionen von den Plakaten gibt es hier.

So ist am Odeonsplatz auch die Werbung eine Bierbrauerei aus dem Jahr 1994 zum Vorschein gekommen. „Offizieller Sponsor der Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland Lillehammer 1994“ steht da. Zu sehen: ein Snowboarder, der durch den Tiefschnee gleitet. Sieht viel idyllischer aus als in Sotschi, wo die Winterspiele an diesem Freitag beginnen. Ein ziemlich gewiefter Protest der MVG!

Bildergalerie:

Alte U-Bahnplakate

In den U-Bahnhöfen der U3 und U6 sind derzeit Plakate aus einer längst vergangenen Zeit zu sehen. Werbebildern für den Tierpark Hellabrunn aus den Neunzigern zum Beispiel. Der Grund: Die Plakatwände wurden Schicht für Schicht abgekratzt, ehe sie nun nach und nach neu behängt werden. Eine Reise aus dem München des Jahres 2014 zurück in die Neunziger.
(Fotos: MünchenBlogger, Februar 2014)

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