MünchenBlogger logo

Leben im Schutze der Anonymität des Rauschebarts

Max Sterz | Do., 07.12.2006 - 21:04

Nikolaus auf dem MarienplatzSie sind wieder unterwegs. In Hundertschaften durchstreifen sie die verregneten Straßen der Stadt, stehen in allen Ecken der Weihnachtsmärkte und Kaufhäuser herum und verbergen ihre traurigen Gesichter hinter weißen Kunstfaser-Rauschebärten.

Die Rede ist vom Nikolaus bzw. seinen zahlreichen Darstellern, die - manchmal mit, manchmal ohne professionelle Schauspielausbildung - den leichtgläubigen Kindern weißmachen sollen, sie seien der heilige Nikolaus.

Was wohl der echte heilige Nikolaus zu den Scharen seiner meist mittellosen Imitatoren gesagt hätte, die ihn heute in der Öffentlichkeit gegen geringe Bezahlung vertreten? Seine größten Erfolge als Respektsperson hat der Nikolaus jedenfalls längst hinter sich. In den trüben Gewässern der 50er Jahre konnte er vielleicht noch das ein oder andere wohlerzogene Kind wirklich beeindrucken, doch schon in den 70er Jahren bröckelte sein Ansehen im Zuge der antiautoritären Bewegung zusehends. Anfang der 80er tat sich bereits eine Vielzahl der Heranwachsenden schwer, ein Nikolausi von einem Osterhasi unterscheiden.

Es verwundert also kaum, welche Szenen sich gestern auf dem Marienplatz abspielten, als der "offizielle" Nikolaus vom Rathausbalkon zunächst ein Gedicht verlas, das keineswegs die Illusion eines mächtigen, über sämtliche Vergehen der Münchner Kinder Bescheid wissenden Nikolauses zu erwecken vermochte.

Zwar ging der Nikolaus kaum auf das politische Tagesgeschehen ein, dennoch sparte er soziale und gesellschaftliche Problemfelder in seiner gereimten Rede nicht aus. Als er von seinem Balkon zu den weihnachtlich gestimmten Passanten herabstieg, war auch in seinen Handlungen eine gewisse Konsumkritik nicht zu übersehen.

Ungeachtet der sicherlich maßlosen Wunschzettel der Münchner Kinder beschränkte sich der Nikolaus auf das Verteilen von Nüssen und Mandarinen. Damit kam er allerdings bei weitem nicht so gut an, wie er sich das vielleicht erhofft hatte. Zeitweise stand er unbeachtet und ein wenig verloren auf dem Marienplatz herum, bis sich wieder ein paar konsumgeile Kinder in der Hoffnung auf teure Geschenkartikel aus der Unterhaltungsindustrie näherten. Statt dem iPod gab es aber nur eine unspektakuläre Nuss und so zogen sie verdutzt von dannen.

Früher galt der Nikolaus als pädagogische Institution, doch auch davon ist nicht mehr viel übrig. Wer allerdings glaubt, Weihnachtsmänner seien nur auf das schnelle Geld aus, der irrt. Vielmehr ist diese saisonal stark eingeschränkte Arbeitsform als Berufung zu verstehen, so steht es zumindest auf der Homepage des Weihnachtsmannbüros. Wobei die Bewerbungsvoraussetzungen die Schlüsselqualifikationen vieler Hochschulabsolventen übertreffen dürften:

Auch für die diesjährige Saison werden wieder dringend geeignete Bewerber gesucht, die sich dazu berufen fühlen, die Rolle des Weihnachtsmannes, Nikolaus, Engels zu übernehmen.
Kinderliebe, Einfühlungsvermögen, Redetalent und die Fähigkeit, Geschenke an Groß und Klein humorvoll verteilen zu können, werden von den Darstellern verlangt.


Unerfahrene Bewerber müssen jedoch nicht verzagen, schließlich lässt sich alles Nötige im Online-Kurs der Weihnachtsschule erlernen. Nachdem der zukünftige Nikolausimitator per E-Learning die Schulbank gedrückt hat, weiß er zum Beispiel, dass sich Jeans und Turnschuhe für Weihnachtsmänner einfach nicht gehören. Handys und Uhren sind sowieso Tabu und dünne (ausgehungerte?) Nikolausdarsteller sollten sich gefälligst ein Kissen um den Bauch binden, um gemütlicher zu wirken.

Der kettenrasselnde Krampus oder Knecht Rupprecht wird übrigens kaum noch vermietet und selbst für den Nikolaus wurde die früher obligatorische Rute aus dem Programm gestrichen. Unter keinen Umständen sollte sie beim Nikolausauftritt zum Einsatz kommen. Höchstens zur Selbstverteidigung.

Was geschah mit Schillers Schädel? - Die Tipps für heute Abend

Lisa Sonnabend | Do., 07.12.2006 - 11:43

1. The Roots spielen heute Abend in der Muffathalle. The Roots aus Philadelphia machen einen Mix aus Jazz und Rap. Los geht es um 20 Uhr.

Foto The Roots in München

2. Im Salon Erna kann man heute Abend seine eigenen Klamotten auf dem Laufsteg präsentieren. Unter anderem zu haben: die "Dornröschen" Kollektion von Susanne Bort. Anschließend werden die Kleider versteigert. Danach ist Party. Los geht es um 20:30 Uhr.

3. "Was geschah mit Schillers Schädel?" Solchen Fragen geht man heute Abend um 20 Uhr im Literaturhaus nach. Rainer Schmitz, Kulturredakteur beim Focus, hat ein Lexikon geschrieben, das ungeahnte Blicke auf die Literaturgeschichte öffnet. Man kann nachlesen, welche Schriftsteller schlecht in der Schule waren, wo sich die Asche Dantes befindet und wer alles an Zyankali starb. Schmitz liest aus seinem "Literatur über Literatur"-Lexikon und diskutiert danach mit Oliver Jahraus, Professor für Literaturgeschichte in München. Die Karten kosten 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

U-Blog

Dennis Buchmann | Do., 07.12.2006 - 11:13


Uns Muenchenbloggern ist für eine gute Story kein Weg zu weit und so flog ich vor Kurzem nach Berlin, um die dortige U-Bahn in Augenschein zu nehmen. U8 hieß die Linie, auf der sich zwischen Alex und Bernauer Straße folgender Ausschnitt des Lebens abspielte.

Urst geil, wie manch Berliner sagen würde, sah schon die U-Bahn an sich aus: ungeschminkt, klapprig und verwarzt. Ueberall waren Tags, jene graffitiartigen Schriftzüge, mit denen die Sprayer an allen möglichen Flächen markieren: "Ich war hier!". Unten, auf dem Laminat-Fußboden sogar! Uebersät auch die Fenster, wie Milchglas eines Badezimmers im Erdgeschoss sahen sie aus, so zerkratzt waren sie von den geritzten Tags. Um schwungvolle Buchstaben ritzen zu können, montieren die Tagger – munkelt man – Nägel in die Filzkissen ihrer Eddings.

Unberührt waren nur die Sitze geblieben, die psychedelischen Anti-Tag-Muster mit ihren vielen feinen Strukturen in mittlerer Edding-Strichstärke und in den Edding-Farbtönen blau, rot und schwarz zeigten Wirkung – kein einziges Tag war auf den Plastiküberzügen der Sitze zu finden.

Und dann betrat ein passender Mann diese romantisch-berlinerisch abgewarzte Kulisse des U-Bahn-Waggons. Ueberall gibt es diese Art von Mensch, aber nirgendwo stellt er einen derart Werbespot-fähigen Klischeeträger dar, wie in Berlin. Um den Hals hatte er einen bunt gestreiften, grob gestrickten Wollschal gewickelt, außerdem hatte er eine leicht schmierige, leicht verfilzte Matte und einen Rauschebart ("Vollbart naturale", um sich den wachsen zu lassen, bedarf es laut Erwin Fetsche, Präsident des Verbandes Deutscher Bartclubs mindestens zwei Jahre, siehe brand eins Dezember 07). Und er trug nicht nur Klamotten im Used-Look - alte Shamp-Turnschuhe, Kordhose und jagdgrüner Parka – er war richtig gut drauf und hatte sogar einen Schallplatten-Hut. Unique, dieses Teil: auf einer Filzkonstruktion, die ähnlich wie ein Turban auf den Kopf gelegt und ohne Krempe war, lag astreines Zwölf-Inch-Vinyl.

Ueber ein Gestänge, dessen zentraler Träger aus dem Loch in der Mitte ragte und an dem ein Bommel baumelte, war die Scheibe an der Filzkonstruktion arretiert. Urgemütlich sah der Hut aus, und auf eine sympatische Art schräg: Kreativität, Konzequenz und Sinn für Humor strahlte er aus. Und all diese Kompetenzen brauchte der Mann auch für sein Leben, denn er war ein Obdachloser, der die Zeitschrift "Straßenfeger" an den Mann zu bringen versuchte: "Liebe Leute, nur einsfuffzich, die aktuelle Ausgabe vom Straßenfeger, die aktuelle Ausgabe, nur einsfuffzich!"

Um gut drauf zu sein – denn das war der Mann auf herrlich trocken-schnoddrige Art – braucht der Mensch keinen materiellen Luxus: Nein, das sei nicht die Moral von der Geschicht. Unzweifelhaft bedeutet sie vielmehr, dass es. Unter Umständen möglich ist, einen Blog zu schreiben, in dem alle Sätze mit dem einen, dem alles bedeutenden Buchstaben beginnen, der unserer Tunnelbahn ihre charakteristische Note verleiht.

SCHWABINGER SCHNITZELKRIEG

Tobi Bauer | Mi., 06.12.2006 - 13:04

So oder ähnlich bescheuert würde wohl im reißerischen Lokal-Boulevard der Aufmacher in Anbetracht der derzeitigen Schnitzelverhältnisse in der Maxvorstadt lauten.

Selbiges wiederum wäre aber nur ein Hinweis auf die Ortsunkenntnis diverser zuagroaster Schreiberlinge, welche Schwabing zwecks Schlagzeilengenerierung am liebsten bis zum Heizkraftwerk Süd ausgedehnt sähen.

Schnitzelfight: Schnitzelfight bei den Little Rascals

Richtigerweise vertraut der skeptische Schnitzeljäger deshalb auf die Münchenblogger-Fachkompetenz in Sachen Lokales wie Lokale.
Während das Schnitzelangebot des Steinheil als bekannt vorausgesetzt werden darf, gab der Mitbewerber in der Schellingstraße zunächst Rätsel
auf.

Nachdem ein Vorabtest (Schnitzelsemmel) vor einigen Wochen positiv ausfiel, durfte sich das Bäuchlein vergangenen Sonntag auf das volle Schindler-Schnitzelglück freuen.

Und das Bäuchlein hatte auch ordentlich Grund zur sinnlichen Freude: Die Zutaten bei Schindler’s sind frisch, die Zubereitung erfolgt vor dem kritischen Auge des Konsumenten, und als besonderes Extra wird die Bestellung des Wiener Schnitzels auch von einem echten Österreicher entgegengenommen. Die Schnitzel selbst werden – im Unterschied zum Steinheil übrigens – in der Friteuse gebacken. Der Betrieb ist einigermaßen schick eingerichtet, schnell, effektiv, sauber… - also in etwa ein McDonald’s für Schnitzel.

Da sich über den Geschmack nicht streiten lässt, soll natürlich jedem unbenommen bleiben, das Schnitzel hüben oder drüben besser oder schlechter zu finden. Beiden Läden gemeinsam ist zumindest der Geruch (Steinheil: Rauch, Schnindler’s: Fett) der auch am nächsten Morgen noch an das letzte Abendmahl erinnert. Im Detail unverständlich bleibt hingegen, wie das Management bei Schindler’s (= Herr Schindler) es fertig bringt, seinen Kunden das Einkaufserlebnis dadurch nachhaltig zu vermiesen, indem für die Portion Ketchup (ja, auch schon für die erste Portion) die an Unverschämtheit grenzende Summe von 0,35 EUR verlangt wird.

"Ketchup! Wie kann man nur!" ruft der Kundige da, doch wer gerne viel Tomatiges zu seinem Fleischlappen nimmt, ist im Steinheil mit seinen Riesen-Ketchupflaschen am Tisch eindeutig besser beraten. Dort versteht man sich scheinbar besser darauf, der Kundschaft nicht das Gefühl zu vermitteln, gerade mit einem Pfennigartikel wie Ketchup oder Mayo so richtig schön abgezockt zu werden.

Sommermärchen oder heiße Schokolade: Die Tipps für Mittwoch

Lisa Sonnabend | Mi., 06.12.2006 - 09:32

1. Phil Vetter, einer der besten Songwriter Münchens, spielt heute im Cord. Vetter macht eine Mischung aus Soul, Folk und Jazz. Das Konzert beginnt um 21 Uhr. Danach kann im Cord bei "Munich Discotech" weitergetanzt werden.

Deutschland. Ein Sommermärchen" von Sönke Wortmann

2. Zum Feierabendbier-Trinken empfiehlt muenchenblogger heute: "1210 Frauen und Technics" im Substanz, wo Frauen beim Plattenauflegen das Sagen haben. Die "Dub Lounge" im Trachtenvogl mit U-Rag & Friends, weil es dort für die kalte Jahreszeit praktisch unendlich viele Sorten heiße Schokolade gibt. Das Kings & Queens, wo es manchmal ein bisschen rauh zugeht, aber immer gute Musik läuft. Heute 60ies, 70ies und Alternative.

3. Was passierte nochmal bei der Sendlinger Mordweihnacht am 24.12.1705? Entweder heute Abend dem detaillierten Vortrag von Marcus Junkelmann im Rahmen der bavaristischen Ringvorlesung im Audimax der LMU lauschen (19 Uhr) oder sich knapp im Muenchenwiki informieren.

4. Oder man bleibt heute einfach zu Hause und schaut sich in der ARD den erst kürzlich im Kino gezeigten Film "Deutschland. Ein Sommermärchen" von Sönke Wortmann über die Fußball-WM an.

Im Reich der Riesenschnitzel: Das Steinheil

Lisa Sonnabend | Di., 05.12.2006 - 12:21

Einen dicken Geldbeutel muss man nicht mitnehmen, wenn man das Steinheil in der Maxvorstadt betritt. Großen Hunger sollte man jedoch unbedingt dabei haben. Das Steinheil ist die Schnitzel-Lokation in München. Nirgends sonst sind die Schnitzel Wiener Art so groß und kaum woanders so lecker.

Foto Riesenschnitzel

Die Maße des Fleischstückes: geschätzte 30 mal 20 Zentimeter - weshalb sie von einigen auch als Elefantenohren bezeichnet werden. Dazu gibts Salat sowie Berge an Pommes oder frittierten Kartoffeln. Wenn man nicht gerade einen Riesenhunger hat, empfiehlt es sich, das Schnitzel mit jemandem zu teilen. Satt wird man auch so in jedem Fall.

Aber auch die Jägerschnitzel und andere Fleischgerichte sind lecker. Allerdings kann man in den Gesichtern der Nicht-Schnitzel-Esser meist einen enttäuschten Gesichtsausdruck erkennen, wenn die Bedienung ihnen das gute Stück überreicht: Denn die anderen Gerichte kommen an den Umfang des Schnitzels nicht annähernd heran. Sie erscheinen wie eine Kinderportion.

Leider ist das Steinheil ein sehr kleines Lokal und es ist schwer, einen Platz zu ergattern. Die Atmosphäre ist angenehm nett, die Bedienungen trinken schon mal einen Schnaps aus dem großen Sortiment mit den Gästen.


Steinheil
Steinheilstr. 16
80333 München 

Schriftsteller, Songs, Sport und Sprayer - Die Tipps für Dienstag

Lisa Sonnabend | Di., 05.12.2006 - 08:32

1. Boy Omega (Foto) spielt heute Abend im Sunny Red im Feierwerkgelände. Der junge Schwede macht schön melancholische Popsongs. Los geht das Konzert um 21 Uhr.

Foto Boy Omega

2. Loomit der Sprayer kommt um 20 Uhr ins Heppel & Ettlich. Zunächst wird ein Film über den heute legal arbeitenden Sprayer gezeigt. Loomit war im Jahr 2001 mit dem Schwabinger Kunstpreis ausgezeichnet worden. 1993 durfte er das Badezimmer von Christian Ude bemalen. Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit Loomit statt.

3. Der Schriftsteller Max Goldt liest heute um 20:30 Uhr in der Georg-Elserhalle. Der Titanic- und Zeit-Kolumnist gibt seine Alltagsbeobachtungen zum Besten.

4. Champions-League-Spitzentreffen: Weiter ist der FC Bayern in der Championsleague sowieso schon. Doch wird er Gruppenerster oder -zweiter? Das entscheidet sich heute im Spiel gegen den großen Inter Mailand. Anpfiff ist um 20:45 in der Allianz Arena.

Die Tipps für morgen:
Sommermärchen oder heiße Schokolade: Die Tipps für Mittwoch

Was macht man bloß mit diesem Jungen? Olli Schulz & der Hund Marie im Ampere

Isabel Aenderl | Mo., 04.12.2006 - 17:18

Olli Schulz und sein Hund MarieOlli Schulz, sein Hund (Max Schröder von Tomte) und Verstärkung (Dennis Becker von Tomte/ Andre Frahm von marr) teilten einen famosen Abend mit uns in München. (Fotos vom Konzert gibt es in unserer Bildergalerie).

Wer dachte, dass Olli durch seine neue, stellenweise düstere Platte "Warten auf den Bumerang" seinen Humor verloren habe, wurde schwer getäuscht. Er ist eben nur ein wenig älter und nachdenklicher geworden, was nicht heißt, dass er es verlernt hat kleine feine Geschichten zu erzählen.

Ganz im Gegenteil. Wir durften in seine Kindheitserfahrungen mit Punkrock und prägenden Chemiestunden bis hin zu seiner speziellen Vorliebe für wirbellose, langhaarige Metalfans und rappende Bankräuber eintauchen.

Olli Schulz KonzertfotosOlli Schulz ist einer der wenigen, die es auf der Bühne noch vermögen einen persönlichen Draht zum Publikum herzustellen. Man fühlt sich ein wenig wie in seinem Wohnzimmer. Er hat es nicht nötig Hemden von dior zu tragen oder vor dem Spiegel einstudierte Rockerposen zu liefern.

Und wenn der dvd-player, der uns später Olli in 30 Jahren zeigte, mal nicht gleich funktioniert, dann spielt er eben einfach was das Publikum sich wünscht. Und das Publikum wünscht sich natürlich Bettmensch. Olli ist eben einer von uns, einer von den Guten, ein Zeuge unsrer Zeit.

Nach über 2 Stunden entließen sie uns mit einem Lied, dass uns gut durch die Nacht brachte und einem breiten Grinsen über beide Ohren.

Fotos: Isabel Aenderl, Lorenz Bankel

Mit Muse: Muse spielen am Samstag im Zenith

Lisa Sonnabend | Mo., 04.12.2006 - 15:58

"Can you see that I am needing, begging for so much more, than you could ever give, and I don’t want you to adore me, don’t want you to ignore me, when it pleases you, and I’ll do it on my own." Mit Muscle Museum, dem wohl schönsten Song der 90er Jahre, schafften Muse den Durchbruch. Obwohl Muscle Museum eigentlich ganz untypisch für die drei Engländer ist. Die hohe Stimme, die hämmernden Gitarren, die verschrobenen Melodien, die eigentlich die Genialität der Band ausmachen, kommen hier gar nicht so voll zum Zuge wie beispielsweise bei "Newborn", "Bliss" oder "Time Is Running Out".

Foto Muse Konzert im Zenith in München

Ihr neues Album "Black Holes and Revelations" ist im Juni dieses Jahres erschienen und bietet wieder eine volle Ladung Muse. Die Fans sind immer noch verrückt nach dem zierlichen Sänger Matthew Bellamy und seiner Band. Es gibt sogar ein Muse-Wiki, in dem täglich zig Menschen schreiben.

Bilder Muse im Zenith München

Am Samstag, den 9. November kommen Muse endlich wieder nach München. (Leider zeitgleich mit den alljährlichen Bavarian Open.) Muse spielen ab 20 Uhr im Zenith.

+++   Aktuell: Die Kritik zum Konzert vom 9. Dezember lesen Sie hier: It's a-muse-ing: Muse im Zenith +++

Beginn der Weihnachtszeit: Christkindlmarkt am Marienplatz

Lisa Sonnabend | Mo., 04.12.2006 - 11:12

München ist in die Weihnachtszeit gestartet. Am Wochenende haben die Stände auf dem Christkindlmarkt am Marienplatz begonnen, Lebkuchen, Weihnachtsbaumkugeln, Kerzen, Textilien und Süßigkeiten zu verkaufen.

Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz

Im Muenchenwiki steht:

Der Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz soll seine Ursprünge bereits im 14. Jahrhundert haben, urkundlich erwähnt wird die Nikolaidult erstmalig 1642. Im Jahre 1806 wurde der Nikolaimarkt in Christmarkt umbenannt. Seit 1972 hat der Markt nach mehrmaligen Standortwechseln seinen Stammplatz am Marienplatz gefunden.

Im Muenchenwiki gibt es auch eine Bildergalerie aus dem vergangenen Jahr.

Seitennummerierung

  • Vorherige Seite ‹ Zurück
  • Seite 420
  • Nächste Seite Weiter ›
  • Startseite
  • Stadtleben
  • Essen & Trinken
  • Nachtleben
  • Fotos
  • © MünchenBlogger
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung