Statt Halloween Partys
Halloween ist out. Der Schmarrn aus Amerika sei vorüber, haben die Boulevardzeitungen dieser Stadt posaunt. Angesichts der großen Auswahl an Halloween-Feiern in München heute Abend ist davon allerdings nichts zu bemerken. Doch einige Alternativen verbleiben Verkleidungsmuffeln und Angsthasen bei der Abendplanung:
Im netten Cafe Gap gibt es wie jeden zweiten Montag Liveliteratur beim Speak & Spin. Diesmal mit Felix Bonke, Nora Scholz und Michael Jakob.
Im kleinen Ampere in der Muffathalle spielt die Münchner Reggae-Band Jamaram (Foto) das letzte Konzert in diesem für sie sehr erfolgreichen Jahr: Sogar auf dem großen Chiemsee Reggae Festival waren sie dabei.
Komiker Helge Schneider gastiert im Circus Krone bzw. in Weltraum.
Und wenn man dann nachts nach Hause kommt, kann man zur Abrundung des sicherlich gelungenen Abends noch ORF2 anschalten; denn um 1.55 Uhr läuft dort das Drama über die Alpenschönheit "Die Geierwally".
Wozu also Halloween?
speak & spin
Cafe Gap
Goethestraße 34
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 4 Euro
www.speakandspin.de
Jamaram
Muffatwerk
Zellstr 4
81667 München
www.ampere-muffatwerk.de
Einlas: 20.00
Beginn: 21.00
Abendkasse: AK 16 Euro
Helge Schneider
Circus Krone
Marsstr. 43
80335 München
Montag, 31. Oktober 2005 Beginn: 20:00 Uhr
Dienstag, 01. Oktober 2005 Beginn: 20:00 Uhr
www.helge-schneider.de
Morgen wird's wieder gruslig in der Stadt, wenn Werwölfe, Vampire, Zombies und andere Schreckensgestalten das Münchner Nachtleben unsicher machen.
Genau 37 Leute sind in dem Raum. Für eine
Juhu, die Backstreet Boys gibt es noch - und sie kommen nach München. In der Olympiahalle dürfen die Jungs spielen. Aber, nanu: Es gibt noch Karten! Für 50 Euro kann man noch dabei sein.
Im Atomic Café geben sich heute mit Conic und San Remo zwei aufstrebende Bands aus Bayern die Ehre. Nie gehört? Die Selbstbeschreibungen der Bands klingen vielversprechend. Conic aus Weilheim geben sich nach Eigenauskunft "britisch poppend, amerikanisch indierockend und süddeutsch melodienschmiedend". Nicht weniger spektakulär kündigen sich die Jungs von San Remo an: "Kein Deutschrock, kein Indie-Geheule, keine verklemmte Coolness ... tatsächlich überhaupt keine Coolness. Stattdessen Melodien mit klassischem Pop-Appeal, geschmeidige Arrangements und Mut zur großen Geste." Die großen Gesten der Ingolstädter/Münchner Co-Produktion konnte man bereits vor einigen Wochen im Prager Frühling erleben. Also aufgepasst, Sportfreunde, der Nachwuchs sitzt in den Startlöchern!
Am Samstag (01.10.2005) gibt sich eine Ikone der Neuen Deutschen Welle in München die Ehre. Andreas Dorau - vielen wohl besser bekannt als "Fred vom Jupiter" - wird im erst kürzlich eröffneten Club "Rote Sonne" seinen humorvollen Elektropop zum Besten geben und mit Sicherheit auch den ein oder anderen Hit à la "Girls in Love" oder "Tiere im Regen" spielen.
Am 24. oder 25. Dezember kommt in vielen Ländern das Christkind – das weiß jedes Kind.
Immer am 2. Dienstag des Monats verlässt DJ Rudi's Rudi seine Wahlheimat Jennerwein und macht sich mit seiner Plattensammlung auf den Weg in Richtung Atomic Café. Zusammen mit seinem kongenialen Kollegen Kongogussi gibt er dort diverse Sound-Raritäten zum Besten: Von Weirdo Western Swing Slop über Desperate Doo-Wop Howl und Sleazycheesy Vegas Grind bis hin zu Bitchin' Surf Shake und Rock-a-Hula Wing Dang Doo, nicht zu vergessen auch einige Hipshakin' Stupidities. (Heute abend im Atomic, Neuturmstr. 5, ab 21.59 Uhr)
Gestern gab es bei der Launch-Party im Club Ampere den offiziellen Startschuss für sub-bavaria. Auf dem Programm standen verschiedene Filme, Acts und DJs des subkulturellen Bayerns. Da durften beispielsweise "d'Schwuhplattler" - die weltweit einzige schwule Schuhplattler-Truppe - nicht fehlen.
Ein weiterer Höhepunkt im Programm war zweifelsohne die etwa 30-minütige Tanz-Performance der Stuntman- Legende "Evil Knievel", der sich auch von den albernen Attacken einer betrunkenen Dame auf seine rote Trainingshose nicht aus dem Konzept bringen ließ.
Gestern gab die New Yorker Indie-Band Nada Surf ein Acoustic-Set im neuen Club Zerwirk zum Besten. Das gut besuchte Konzert im 1. Stock des mittelalterlichen Gebäudes entwickelte sich wegen der fehlenden Klimaanlage nach kurzer Zeit zu einer regelrechten Sauna-Veranstaltung. Die drückende Hitze wurde noch verstärkt, da die Eingangstür - wohl aus Lärmschutz-Gründen - immer wieder vom Türsteher geschlossen wurde.
Vor einigen Wochen berichtete
Gestern gab sich Martin Gretschmann (
Namensgebend für den Club war der Kultfilm "Rote Sonne" mit 70er-Jahre-Ikone Uschi Obermaier. Der Film handelt von vier hübschen jungen Damen einer Schwabinger Wohngemeinschaft, die das eigenartige Ritual pflegen, ihre Liebhaber nach spätestens fünf Tagen ins Jenseits zu befördern. Angeblich gibt es im Club "Rote Sonne" ausschließlich Türsteherinnen, beim männlichen Teil der Gäste ist also möglicherweise erhöhte Vorsicht geboten...