Vor dreißig Jahren wurde die Leiche des italienischen Regisseurs und Schriftstellers Pier Paolo Pasolini am Strand von Ostia gefunden. Die Umstände des gewaltsamen Todes konnten nie gänzlich aufgeklärt werden, bis heute ist unklar, ob es sich um eine politisch motivierte Tat, einen Sexualmord oder gar um eine letzte radikale Selbstinszenierung des umstrittenen Regisseurs handelte.
Filmmuseum und Pinakothek der Moderne würdigen nun das Werk des Künstlers in einer umfassenden Retrospektive. In der Pinakothek gibt es ab morgen die Ausstellung "PPP - Pier Paolo Pasolini und der Tod" zu sehen, das Filmmuseum zeigt vom 17.11. bis 12.12.2005 alle Filme des Regisseurs (Programmübersicht als PDF). Eröffnet wird die Filmreihe am Donnerstag um 19 Uhr mit einem Gespräch Giuseppe Zigainas mit dem Pasolini-Übersetzer und Soziologie-Professor Peter Kammerer.
PPP - Pier Paolo Pasolini und der Tod
Pinakothek der Moderne
17.11.2005 - 05.02.2006
Weblink
Retrospektive Pier Paolo Pasolini
Filmmuseum München
17.11. - 12.12.2005
Programmübersicht (PDF)