Romeo, Julia oder Don Giovanni - der Kostümverkauf der Bayerischen Staatsoper

Kostuemverkauf an der Oper MuenchenPünktlich zur Faschingszeit verscherbelt die Bayerische Staatsoper die Kostüme vergangener Produktionen. Am Samstag, den 18. Februar 2006 von 10 bis 17 Uhr kann man Kostüme aus verschiedenen Opern ergattern.

Schon ab zehn Euro kann man sich in Romeo, Julia, Don Giovanni, Anna Bolena oder Don Pasquale verwandeln. Außerdem werden an der Oper Fräcke, Schuhe und Kopfbedeckungen verkauft.

Spaß macht es auch, einfach nur hinzugehen und die Kostüme anzuprobieren oder die anderen zu beobachten. Ritter stolzieren mit wehender Fahne vorbei, Frauen - schön wie Königinnen in ihren elegantesten Gewändern – halten ein Schwätzchen, ein Clown hüpft in gelben Hosen und Kapuze durch den Raum.

Doch Vorsicht: Der all jährliche Kostümverkauf ist so beliebt geworden, dass es sich empfiehlt, möglichst früh dort zu sein.

Kostümverkauf
Bayerische Staatsoper
Rennertsaal (Neues Probengebäude), Eingang Marstallplatz 5
Einlass ab 10.00 Uhr

Kommentare

flix » s… am Sa., 18.02.2006 - 22:05

[...] Am Nachmittag bin ich durch die Münchner Innenstadt mäandert auf der Suche nach einem passenden Faschingskostüm. Leider recht unerfolgreich. :-( Ich wollt ja so was 70er Jahre mäßiges: ein uncooles Hemd, nen trashigen Pullunder oder ein Breitcord-Sakko. So in die Richtung. Nichts gefunden. Dabei war der Second Hand Laden echt groß. Deswegen bin ich jetz wieder am Überlegen zwecks Guter Fee. Aber da brauch ich ja auch irgendwas passendes zum Anziehen. zefix. Alles so kompliziert. Vielleicht hätt ich mal bei der Bayerischen Staatsoper vorbeischauen sollen? [...]

Tobi Bauer am So., 19.02.2006 - 14:27

Update: Kostümverkauf wie erwartet: Sehr großer Andrang bei Öffnung um 10 Uhr, großes Angebot, aber die echten "Perlen" waren wohl schon im Voraus herausgepickt worden. Einige Damen habe ich mit sehr ansehnlichen historisierenden Kostümen gesehen, an der Männerfront wars dürftig: Viel Abgetragenes im Bereich Anzüge und Soldatengewänder, manches in ordentlichem Zustand, anderes sehr zerschlissen oder Theaterblut-getränkt, die eine oder andere Robe im faschingsuntauglichen Freisler-Look; Große Ankommer waren Kostüme aus der Fledermaus (Schwalbenschwanz), ebenso wurden sämtliche Kostüme von Romeo und Julia (2004/2005) geschaßt (bei der mauen Inszenierung aber auch kein Wunder, daß sich die Staatsoper von der Unmenge an bonbonfarbenen College-Jacken zu je 35.- EUR trennt) -

Also Ausguck halten nach kampfeslustigen Capulets (gelb) und Montagus (lila-grün) zwischen Stachus und (Allianz-)Arena. Ehrabschneidende Antagonisten sofortig zum Duell fordern!