Statt Wiesn (1): Das Pimpernel

In München kann man auch ohne Oktoberfest Spaß haben. So richtig sogar. Heute: Gehen wir noch ins Pimpernel.

Das Pimpernel war eigentlich schon Legende, doch nun ist es drauf und dran, erneut zur Legende zu werden. In den 80er Jahren war das Pimpernel der Münchner In-Club für Homosexuelle. Derzeit erlebt es ein Comeback: In keinem Münchner Club ist die Stimmung zurzeit so losgelöst, nirgendswo sonst wird so ausgiebig gefeiert.

Pimpernel

Wer ins Pimernel will, muss erst einmal vor der Tür klingeln und warten, bis der Türsteher aufmacht. Dann tritt man ein: eine riesige viereckige Bar, darum Barhocker, eine kleine Tanzfläche, schmale Gänge. An der Wand riesige Spiegel, in denen man sich und die anderen Gäste beobachten kann, und merkwürdige Gemälde nackter Menschen. Allein die Betitelung der verschiedenen Abenden im Pimpernel sind großartig: Ob "Bubble Bobble", "Bedazzled" oder "Beat The Geek".

Und wenn alle anderen Clubs schon schlafen, wird im Pimpernel immer noch gefeiert. Manchmal kommen sogar noch die Kellner aus dem X-cess vorbei, wenn sie dort Feierabend haben.

Kommentare

Hans am Di., 25.09.2007 - 11:44

Bin ich altmodisch, wenn ich bei so einer "Empfehlung" gerne auch die Adresse in dem Post lesen möchte? Leutchen, so wird das nix mit dem Schreibniveau bei Münchenblogger.

Christian am Di., 25.09.2007 - 12:04

Eine Homepage gibt es auch:
http://www.pimpernel-muenchen.de/

Hans am Di., 25.09.2007 - 12:13

Prima, danke für den Nachtrag. Dann klappt's jetzt auch mit dem Pimperln vor ort ;)

mira am Di., 25.09.2007 - 20:10

man könnte viieleicht auch noch erwähnen dasss der laden sein schwulen-image abgelegt hat und nun scharenweise schöne (hetero) hipster-männer anzieht (besonders an elektronischen tagen, vorher programm checken!)

cohu am Di., 25.09.2007 - 21:24

"schöne hipster-männer"?
Hm.

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