"Rinnzekete bee bee nnz krr müü? ziiuu ennze, ziiuu rinnzkrrmüü..."
Nein, hierbei handelt es sich weder um den Balzgesang einer Blaumeise noch um das Einwahlgeräusch eines altertümlichen Modems. Tatsächlich ist obiges Zitat ein Auszug aus Kurt Schwitters dadaistischer Sprechoper "Ursonate".
Ein unaufführbares Werk? Keineswegs. Von einer Gruppe Münchner Theaterwissenschafts-Studenten, der sog. Koonsfamilie, wurde das Stück als deftig-bayerische Brotzeit inszeniert. Die Aufführung konnte bereits internationale Erfolge feiern und war unter anderem in Marokko, Russland und den USA zu sehen. Am Montag, den 24.10.2005 gibt es auf der Studiobühne des Instituts für Theaterwissenschaft die letzte Chance, dem zünftigen Treiben der Koonsfamilie beizuwohnen. Der Eintritt ist frei.
Ursonate
Montag, 24. Oktober 2005
20 Uhr
studiobühne itw
Ludwigstraße 25
Eintritt frei
es handelt sich um eine "öffentliche probe"!!