MÜNCHNER KULTUR

Am 4. Februar wäre der Maler Carl Spitzweg 200 Jahre alt geworden. Die Stadt schreibt:

Carl Spitzweg, 1808 in München geboren, war anfangs Apotheker und wandte sich erst etwa 1835 der Malkunst zu. Als Autodidakt hat er sich durch Studien und Kopien älterer Meister gebildet. Spitzweg gilt als Hauptmeister der Münchner Genremalerei. Die Vielseitigkeit in seinem Wesen kommt in der Schilderung kleiner Landstädte mit winzigen Gässchen und hohen Dächern, behaglichen Philistern und poetisch trauten Stübchen und Gärten zum Ausdruck. Carl Spitzweg starb 1885 in München.

Nach dem Jahr der Geisteswissenschaftler folgt 2008 das Jahr der Mathematik. Die LMU und TU organisieren dazu zahlreiche Veranstaltungen. Am Freitag startete die Veranstaltungsreihe mit dem Vortrag "Zahl, Zeit, Zufall: alles Erfindung?" von Rudolf Taschner von der Technischen Universität Wien.

Rudolf Taschner

Vor 65 Jahren wurden Hans und Sophie Scholl in Stadelheim hingerichtet. Jedes Jahr am 28. Januar erinnert eine Feierstunde an die "Weiße Rose" und an das Vermächtnis aller Widerstandskämpfer im Dritten Reich.

Geschwister Scholl Denkmal München

In diesem Jahr wird Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland sowie der Israelitischen Kultusgemeinde München, als Gastrednerin dabei sein. Knobloch spricht über "Erinnern heißt Handeln".

Als der Film "Hass" des französischen Regisseurs Mathieu Kassovitz im Jahr 1996 in die Kinos kam, machte sich Entsetzen breit über die Gewalt im täglichen Leben der Jugendlichen in den Pariser Banlieues, die der Film zeigte. Heute - mehr als zehn Jahre später - ist das Leben und Sterben in den Vororten leider Realität geworden.

Bereits zum dritten Mal findet in München ein Festival in München statt, das vom Scheitern erzählt: Das Festival des gescheiterten Films - vom 22. bis 31. Dezember im Maxim-Kino. Auf der Homepage heißt es:

Bayerische StaatsbibliothekSchlappe 450 Jahre wird die Bayerische Staatsbibliothek alt und immer noch wird sie mit der wie ein Kindernamen klingenden Abkürzung Stabi gerufen. In den kommenden Wochen und Monaten sollen zahlreiche Vorträge, Lesungen und Konzerte anlässlich dieses Festtages stattfinden.

Gegründet wurde die Stabi 1558 von Herzog Albrecht V. von Bayern, damals als Hofbibliothek für die Wittelsbacher. Die Stabi besitzt mehr als 9 110 000 Bände.

Wiglaf Droste Wiglaf Droste ist am Sonntag aus dem Literaturhaus geworfen worden. Bei einer Lesung habe er sich - so das Haus - "beleidigend und boshaft" geäußert. Die Lesung wurde nach der Hälfte abgebrochen.

Mit einer grandiosen Überraschungsperformance aus Spanien endete am Samstag das siebte Spielart Festival. Cuqui Jerez machte mit ihrem Stück „The Real Fiction“ noch einmal einen gewagten Rundumschlag, der vor allem ein Angriff auf die Erwartungshaltung des Publikums war.

Vier Performer auf der Bühne des Carl-Orff-Saals im Gasteig erzählen „Herstory“. Das Märchen von „Little Red“, einem Mädchen mit einem roten Kugelhelm; Rothelmchen, das sich sämtliche sozialistische Ideologien und Utopien des 20. Jahrhunderts in einem Zeitlauf vergegenwärtigt und verzweifelt versucht gegen ein sinnentleertes Jetzt anzulaufen.

Sie war eine Kämpferin für Gerechtigkeit und Demokratie, diesen Kampf bezahlte Anna Politkovskaja mit ihrem Leben. Vor einem Jahr wurde die russische Journalistin ermordet. Ihr Tod gibt viele Rätsel auf und bringt die Putin-Regierung in Bedrängnis.

Neue Kommentare

Tim Bensheim zu Bier, Musik und Sechzig
Ja der Karl ist echt eine Sau. Alternative Spieser und Prolls kann der einfach...
Ivan zu Das neue Viertel
They kicked me and my girl out cause some idiot got rejected by her, what kind...
Morwan Obed zu Le Du
Danke für die Info. Bin immer auf der Suche nach neuen Restaurants und Imbisse...
a friend zu Viva el Burrito!
Also ich denke das sollte man einfach der Gescharftsfuehrung mailen.Die sind...
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Mittwoch, 22. November 2017

Ásgeir