Wunden der Erinnerung

Mauer an der Uni

Die rote Backsteinwand am Gebäude der Universitätsbibliothek zur Schellingstraße: Die Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg wurden erhalten. Wunden der Erinnerung als Mahnmal gegen den Krieg.

Kommentare

Angebracht wäre doch ein klitzekleiner Hinweis auf die Künstler, von denen der Ausdruck "Wunden der Erinnerung" sowie die beschriftete Glasplatte in der Schellingstraße stammt (was sich übrigens mit dem ersten Googletreffer zum Ausdruck "Wunden der Erinnerung" herausfinden lässt).
Europäisches Projekt "Wunden der Erinnerung", Beate Passow und Andreas von Weizsäcker, 1995.

Mich würde interessieren ob es Einschußlöcher von einer Art Häuserkampf sind, oder von irgendwelchen Erschießungen...

Weiss darüber jemand etwas?

Das hat mich auch interessiert, daher habe ich einen befreundeten Historiker gefragt. Er sagt:

"Da es in München generell nicht zu einem Häuserkampf kam (daran war die "Münchner Freiheit" bzw. die "Freiheitsaktion Bayern" maßgeblich durch das Verhindern von Brückensprengungen beteiligt), wohl aber zu schweren Zerstörungen durch die Bombadierungen im Rahmen des Luftkriegs, würde ich auf letzteres als Grund für die Gebäudenarben tippen. Genaueres wäre im Stadtarchiv zu erfragen (bzw. in der Monacensia Literatur, zu den Bewegungen der Amerikaner im Detail Henke, Klaus-Dietmar: Die amerikanische Besetzung Deutschlands von 1995 (Nachlass zu diesem Buch mit vielen Archivkopien im IfZ-Archiv)."

Als populärwissenschaftliche Quelle zum Kriegsende in München empfiehlt er diesen Link.

Neuen Kommentar schreiben

Aktuelle Artikel

(Foto: MünchenBloger)

Imbiss in München (31)

Chi Thu im Glockenbachviertel

(Fotos: MünchenBlogger)

Bar der Woche (139)

Schwarzer Dackel

(Foto: MünchenBlogger)

Café in München (33)

Café Bellevue di Monaco

(Foto: MünchenBlogger)

Lieblingslokale (75)

S.A.M.

Die Einstürzenden Neubauten

Konzerthighlights im September

Mit den Einstürzenden Neubauten