Erfolg der Uni München

Blaue Pyrotechnik

Einige Fans des TSV 1860 München werden aufhorchen: Forscher der LMU haben ein Verfahren entdeckt, um blaue Pyrotechnik zu entwickeln. Leuchtet es in der Löwenkurve nun bald nicht mehr Rot?

Diese Meldung dürfte ein paar TSV-1860-Fans aufhorchen lassen: Forscher der LMU haben es geschafft, blaue Pyrotechnik mit bisher unerreichter Reinheit und Strahlungskraft herzustellen. Das ist zuvor nie ohne hochgiftige Chemikalien gelungen.

Leuchtet es in den Fanblocks der Fußball-Stadien (oder zumindest bei den Sechzigern) also bald nicht mehr Rot, sondern Blau? Wohl kaum. Denn dass die Wissenschaftler bei ihren hochkomplizierten Experimenten tatsächlich den zündelnden Fußball-Fan im Hinterkopf gehabt haben, darf bezweifelt werden. Da ist es sogar wahrscheinlicher, dass es der DFL gelingt, Pyrotechnik eines Tages ganz aus den Stadien zu verbannen.

Der Grund: "Blaues Licht ist sehr schwierig herzustellen und wird traditionell durch Kupfer-Chlorid erzeugt, das bei hohen Verbrennungstemperaturen aus einer Kombination von Kupfersalzen und Perchloraten entsteht. Perchlorate sind aber für die Schilddrüse giftig, außerdem entstehen beim Verbrennen von chlorierten organischen Verbindungen weitere giftige Chlorkohlenwasserstoffe", sagt Thomas M. Klapötke, Inhaber des Lehrstuhls für Anorganische Chemie und energetische Materialen an der LMU. Erstmals ist es den Münchner Forschern in Kooperation mit litauischen und finnischen Wissenschaftlern gelungen, eine umweltfreundlichere Alternative zu entwickeln.

Mehr Infos zur blauen Pyrotechnik der LMU gibt es hier.

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