Sterben in den Vororten: "Hass" in den Kammerspielen

Als der Film "Hass" des französischen Regisseurs Mathieu Kassovitz im Jahr 1996 in die Kinos kam, machte sich Entsetzen breit über die Gewalt im täglichen Leben der Jugendlichen in den Pariser Banlieues, die der Film zeigte. Heute - mehr als zehn Jahre später - ist das Leben und Sterben in den Vororten leider Realität geworden.

Hass Kammerspiele

Regisseur Sebastian Nübling, der an den Kammerspielen auch schon "Dunkel Lockende Welt" inszenierte, hat "Hass" ans Theater gebracht. Am Freitag, den 18. Januar ist Uraufführung.

Hass Kammerspiele

"Hass" erzählt 24 Stunden im Leben des Arabers Saïd, des Juden Vince und des Afrikaners Hubert, drei Jugendliche, die ein tristes Leben in einer der Pariser Banlieues führen: keine Schule, keine Jobs, ab und zu ein kleiner Deal, ein wenig Drogen, Familien ohne Einkommen und ohne Zukunft. Die drei hängen in ihren Wohnsilos herum oder auf der Straße und warten. Und reden.

Beginn ist um 20 Uhr im Schauspielhaus. Weitere Aufführungen sind am 22. und 30. Januar.

Foto: Arno Declair

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