Kiosk an der Münchner Freiheit

Ein Späti für Schwabing

An der Münchner Freiheit geht es nun zu wie in Berlin: Der 23-Stunden-Kiosk hat an der Bushaltestelle eröffnet.

Was waren das für Zeiten. Die Münchner trafen sich bei der Schwabinger Gisela, Jimi Hendrix trat im Big Apple Club auf, die jungen Leute rebellierten. Doch eines gab es in den sechziger Jahren in Schwabing wohl nicht: einen Späti. Den hat das Viertel, das seine beste Zeit schon hinter sich hat, nun bekommen.

An der Bushaltestelle Münchner Freiheit steht ein futuristischer, neongrün beleuchteter Quader. Darin gibt es zu kaufen: Getränke, Snacks, Toastbrot, Marmelade, Zeitungen oder Zigaretten. Und das 23 Stunden am Tag. Nur zwischen 3 und 4 Uhr hat der Kiosk geschlossen.

Wer allerdings hofft, wie in Berlin seinen täglichen Einkauf fernab jeder Ladenöffnungszeiten erledigen zu können, wird ein wenig enttäuscht. Das Bier kostet mehr als zwei Euro. Das verkaufen die Imbissbuden in der Feilitzschstraße zu einem ähnlichen Preis - und auch bis spät nachts.

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