München versinkt im gelben Blütenstaub

Ganz München ist derzeit von einer dicken gelben Staubschicht bedeckt. Vor dem Losradeln und nach dem Lüften heißt es erst einmal: putzen. Doch woher kommt der Dreck eigentlich?

Der Staub besteht vor allem aus Pollen von Koniferen – also Tannenbäumen. Koniferen werfen so viele Pollen aus ihren Zapfen, um sich fortzupflanzen. Da diese heuer stark blühen und es weniger regnet als gewöhnlich, versinkt München in der Staubschicht.

Das gelbe Pulver löst zwar keinen Heuschnupfen aus, kann aber zu Reizungen der Atemwege führen. Bei Münchens Ärzten sind bereits besorgte Anfragen eingegangen.

Kommentare

Hat da nicht der Regen der vergangenen Nacht mal ein wenig für Linderung gesorgt?

Aber stimmt schon, meine (leider) schwarze Arbeitsfläche und das Ceranfeld in der Küche waren die letzten Tage so gelb wie nie.

Vielleicht hätten Sie die Quelle angeben sollen, denn der Text gleicht doch sehr dem Artikel der gestrigen Ausgabe der tz ... So was!

Wobei ich mittlerweile alles zurücknehme: es ist draußen gelber denn je! Der im letzten Herbst frisch geteerte Gehweg hier in der Straße ist nicht mehr schwarz sondern gelb. So krass hab ich das auch selten erlebt.

Also ich habe noch mehr zur Fichtenblüte herausgefunden: Scheinbar blühen die in ganz Mitteleuropa zur selben Zeit, aber in unregelmäßigen Abständen. Denn das Blühen und die Produktion von Pollen brauchen sehr viel Kraft und die Bäume wachsen in diesen Jahren nicht sehr viel deswegen. Angeblich quälen uns aber die Fichenpollen nicht, sondern eher die anderen Bäume, besonders die der Birke.

Blühbiologie der Waldbäume |

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