Die Bayern hätten am liebsten Günther Beckstein als Nachfolger für Ministerpräsident Edmund Stoiber, der wohl nach Berlin gehen wird.
Nach einer Forsa-Umfrage wollen 48 Prozent Innenminister Beckstein. Staatskanzlei-Chef Erwin Huber favorisieren lediglich 13 Prozent. Immerhin auf 9 Prozent schaffte es der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel.
Beckstein ist dabei besonders bei den älteren Befragten beliebt. Bei den jüngeren Bayern dagegen geriet er vor allem wegen seiner rigiden Asylpolitik in Verruf. Zahlreiche haben schon auf Partys mitgegrölt: "Beckstein, Beckstein, alles muss versteckt sein - sonst musst du fort, fort, fort, in deinen Heimatort." Ob Erwin Huber bei einem Scheitern von Beckstein gezwungen wird, in seine niederbayerische Heimat zurückzukehren, ist allerdings unwahrscheinlich. Aber wer weiß schon, was passiert, wenn Beckstein erst einmal der erste Mann im Bundesstaate ist.
Quelle der Umfrageergebnisse: SZ