Thomas Ruff im Haus der Kunst

Bewusst ausdruckslos

Gebäudeaufnahme, Sternenhimmel, Porträts von Menschen mit ausdruckslosen Gesichtern: Vom 17. Februar bis 20. Mai 2012 ist im Haus der Kunst eine Ausstellung mit den Fotos von Thomas Ruff zu sehen.

Der Düsseldorfer Fotograf Thomas Ruff bezeichnete vor kuzem die Fotografie als "die größte Bewusstseinsveränderungsmaschine, die auf den Menschen einwirkt". Im Haus der Kunst ist von Freitag an eine Ausstellung zu sehen, die in chronologischer Reihenfolge die Werke des Künstlers aus über drei Jahrzehnten zeigt. Ob sie bewusstseinsverändernd wirken, können die Münchner bis zum 20. Mai überprüfen.

Ruff, der 1959 geboren wurde, wurde in den achtziger Jahren bekannt. Er bildete ab: Interieurs von deutschen Wohnräumen, Gebäudeaufnahmen, Sternenhimmel, Porträts von Menschen mit ausdruckslosen Gesichtern. Ruff hat in den Jahrzehnten immer mit den Techniken gespielt, mit denen von analoger und digitaler Bildproduktion, und hat die Durchmischung von beidem in ihren unterschiedlichen Möglichkeiten ausgelotet.

Impressionen gibt es in unserer Bildergalerie.

Einen Termin sollte man sich schon einmal vormerken: Am 13. März kommt Ruff nach München zu einem Küsntlergespräch mit dem Direktor des Haus der Kunst, Okwui Enwezor.

Haus der Kunst
Thomas Ruff
Mo - So 10 - 20 Uhr, Do 10 - 22 Uhr
10 € / ermäßigt 7 €

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Da sollte man hingehen.

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