Eine Art amerikanischer Helge Schneider soll er sein, der Reverend Vince Anderson aus New York, ein Prediger zwischen Tom Waits und Charles Bukowski, der sich dem Blues, Folk und Gospel verschrieben hat.
Nach seinem gestrigen Auftritt ist der Reverend noch heute und morgen Abend im Substanz mit seiner Mischung aus Spoken Word und krudem Gesang zu sehen. Mit Titeln wie Tryin' To Be An Asshole, Blame It On The Bottle und Sweet Redemption schafft es der Straßenprediger sein Publikum zu begeistern. Und zwar weitab vom Mainstream:
Massentauglich ist diese Art von Musik nicht. Soll sie auch nicht sein. Sonderlinge wie der Reverend wären in einer größeren Halle völlig deplaziert. Aber für uns, die wir immer auf der Suche sind, die die Erlösung noch nicht gefunden haben, die ihren Weg zwischen Blues und Bier suchen - ja, für uns ist der Reverend und seine tadellose Begleitband ein sicherer Tipp.
Fred Schmidtlein, home-of-rock.de
Reverend Vince Anderson
23. - 25.01.2005, 20 Uhr
Substanz