George Grosz Ausstellung in der Pasinger Fabrik
Er gilt als einer der begnadetsten Zeichner des 20. Jahrhunderts. Als Chronist der Weimarer Republik schuf George Grosz ein graphisches Werk voll bissiger Anklagekraft: Niemand konnte die Raffgier der Kapitalisten, die Brutalität der Militärs, die Scheinheiligkeit des Klerus und die Ignoranz des Spießertums treffender darstellen als er.
Die Pasinger Fabrik präsentiert nun einige seiner wichtigsten graphischen Arbeiten. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Mappe "Ecce Homo", wegen deren schonungsloser Darstellung des Großstadtlebens der Künstler 1924 angeklagt und in einem spektakulären Prozess zu einer hohen Geldstrafe verurteilt wurde. (Pasinger Fabrik, 15.09. - 20.10.2005 geöffnet: Di-So von 14 -20 Uhr; Vernissage am 14.09, 17:30).
Es ist mit Sicherheit eine der heikelsten Angelegenheiten des urbanen Lebens: Wie finde ich einen netten und unkomplizierten Mitbewohner für meine Wohngemeinschaft? Jedem mit ein bisschen WG-Erfahrung ist das Problem wohl bekannt: Der/die neue Mitbewohner(in), der/die anfangs noch ganz sympathisch gewirkt hat, offenbart sich bereits nach kurzer Zeit als psychotisches Monster.
Ob blaues Pferd oder rotes Reh - fast jeder kennt die berühmten Tierbilder von Franz Marc. Vom 17. September 2005 bis zum 8. Januar 2006 präsentiert die städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau die bislang größte Franz Marc Retrospektive. Neben mehr als 100 Gemälden sind ca. 145 Arbeiten auf Papier sowie Skulpturen des faszinierenden und viel zu früh verstorbenen Künstlers zu sehen, der als einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus gilt.
Wer noch nicht dort war, hat heute abend die letzte Chance, das 12. Münchner Comicfest im Forum des Deutschen Museums zu besuchen. Fans der gezeichneten Bildsequenzen sollten sich die Ausstellung mit Rahmenprogramm keinesfalls entgehen lassen, in der bekannte Namen der internationalen und nationalen Comicszene vertreten sind (und zum Teil auch anwesend, um ihre Werke zu signieren).
Mit Richard Corben, Jean-Claude Fournier, Francois Walthéry und nicht zuletzt dem legendären Harvey Kurtzman (MAD-Magazin) werden ganz unterschiedliche Stilrichtungen des Genres vorgestellt. Ein großer Teil der Ausstellung ist dem Werk Ralf Königs gewidmet, dessen Schwulen-Comics auch international Erfolge feiern.