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13. Dezember 2010 - 12:49 Uhr

Feierwerk

Konzert der Punkband A+P abgebrochen

Das Konzert der legendären Münchner Punkband A+P am Samstagabend musste abgebrochen werden - nach Ausschreitungen im Publikum.

(Screenshot: youtube.com)

Es sollte das Jubiläumskonzert werden. Vor 30 Jahren gründete sich in Starnberg die unkonventionelle Punkband A+P. In einem Artikel in der SZ erinnert sich Gitarrist Florian Pröttel an die Gründung: "Erst haben wir ausgelost, wer welches Instrument spielt". Am Samstag sollten sie im Feierwerk spielen - doch dazu kam es nicht.

Das Magazin "quh - quer, unabhänig, heimatverbunden" berichtet über den Abend: Demnach kam es bereits bei der Vorband "Sexshop" zu Aggressionen, da der Sänger einen Bierbecher werfenden Punk aus dem Publikum entfernen ließ. Vor der Tür im Freien soll es daraufhin zu Rangeleien gekommen sein und die Toiletten sind ein wenig verwüstet worden. Der Veranstalter rief daraufhin die Polizei.

Die Beamten kamen, als gerade A+P die Bühne betreten hatten. Sie hatten bereits vier Lieder gespielt und baten nun für ein Lied einen befreundeten Punkkollegen auf die Bühne. "In der entstehenden Umbaupause drehte der Veranstalter - nachdem der Bierverkauf schon längst unterbunden worden war - der Band den Strom ab", so schreibt quh.

Kommentare

Son Depp, als Vorband von ner Punkband spielen und sich dann über Bierbecher aufregen.
"SEXSHOP - Punk`N´Roll aus München", waren wahrscheinlich selber noch nie auf nem Punk Konzert...

selbst bei tocotronic wars kein problem, dass becher auf die bühne flogen. sexshop ne punkband? scheinbar ganz und gar nicht... eher ne verweichlichte soft-rock band. der soll froh sein, dass er nicht in den 80ern gelebt hat. da flogen noch flaschen!

Die ganze Sache mit der Polizei lief völlig schief, im ganzen Saal war nicht ein Bulle zu sehen und nur weil sich irgendwelche Leute draussen kloppten wird drinn ein Konzert abgebrochen.Die Frechheit!!

Neben an, gleicher Haupteingang (benachbarter Konzertsaal) darf die Veranstaltung weiter laufen (Hiphop-Liveact o.s.).

Der Schwächling des Abends ist der Chef bzw. Veranstalter des Ladens HANSA 39 der sofort das Konzert abbrach und seinen Technikern sagte "sofort abbauen" in windeseile Mikrofone weg und alles.

Ich habe noch nie so schnell Leute die Bühne beräumen gesehen in so einer Situation, da ist man doch auf ein Kompromiss mit der Staatsmacht aus, und gibt nicht gleich klein bei.

Was wäre den passiert wenn die Bullen rein gekommen wären? Ausweiskontrolle? Keine Panik im Saal und weiter mit dem A+P Konzert. Solche Situationen sind einen doch nicht fremd als Konzertbesucher Bsp.: Marburg: U.K. Subs, Jena: Daily Terror, die Jungs in grün kommen mal rein, schauen und gehen wieder. Weltenbeschnüffler eben.

Fazit: am liebsten hätte ich mein Geld zurück vom Veranstalter und München ist keine Punkhauptstadt ehr ein Dorf mit auch diesen Ansichten...

Schöne Grüße aus Erfurt
Tom Fröhlich - S.P.U. Sirene Punk DJ

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