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21. Januar 2008 - 13:00 Uhr
von Lisa Sonnabend

King nicht Burger: Das Café King in der Müllerstraße

In Berlin gibt es das berühmte Café Burger. München hat sein einigen Monaten ein Café King. Und dieses King möchte gerne so sein wie das Burger. Immerhin hat es sich deswegen nicht Burgerking genannt.

Cafe King

Das Café King in der Müllerstraße 3 hat eigentlich alles, was eine gute Kneipe ausmacht. Ein interessantes Konzept: Es gibt veganes Essen und jeden Mittwoch wird die Tischtennisplatte ausgeklappt. Eine interessante Vorgeschichte: Das Café King war früher mal eine Tankstelle.

Eine schicke Einrichtung: Die Bar ist weitgehend ganz in Weiß gehalten. Vom Ambiente erinnert das Café King an die Favoritbar - nur in luftiger und heller. Nette Details: Auf dem Tresen steht eine Schreibmaschine, auf der die Besucher Kommentare hinterlassen können.

Doch trotzdem wirkt alles ein wenig steif und die Stimmung ist im Café King nicht so ausgelassen. Die neue Lieblingskneipe ist das Café King noch nicht geworden. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden.

Café King
Müllerstr. 3
80469 München

Kommentare

das kaffe burger ist übrigens gar nicht so toll--- cafe king finde ich eigentlich so ganz in ordnung, was mich nervt ist mal wieder das münchen-typische einen auf subkulturell machen aber ständig aufkleber abreissen und klograffiti übermalen. gehts noch? da lohnt sich ja nun wirklich mal ein blick in trachtenvogel, x-cess, favoritbar und co. das klo ist der ort an dem man sieht was für leute einen laden beleben, ein urdemokratischer ort... einfach gut. wenn man ihn lässt...

In Berlin gibt es ja auch ein berühmtes Café King. Gehört den Gebrüdern Sapina und ein gewisser Robert Hoyzer war dort gern gesehener Gast ;o)

Wenn man von der Bedienung in einem pissigen, genervten und arroganten Tonfall mit dem Satz: "Habt ihr nicht das Schild gesehen, hier ist Selbstbedienung!" und "Natürlich haben wir was zu essen!" abgekanzelt wird (weil man nicht jedes Schild am Eingang liesst und vergebens ne Karte sucht), dann kann man nur fluchtartig den Laden verlassen, wenn man sich vom Ambiente her schon vorher wie in der Krankenhauskantine vorgekommen ist. Fazit: Ungemütlich, unfreundlich. Hoffnung: bald pleite, denn so ne Läden hat München schon genug. Im MC Mueller danach war alles besser: tolle Bedienung und schönes Ambiente (nur nicht ganz billig)

Dieses sterile "Krankenhausambiente", dieses sehr nah aufeinanderhocken, und die "in einem pissigen, genervten und arroganten Tonfall" häufig anzutreffenden Bedienungen, das sind Gründe mehr als genug, daß ich am liebsten auf den Viktualienmarkt zum Karnoll-Kaffeestandl schlurfe, für 60 Cent die kleine Tasse Kaffee, 1,20 das Haferl und günstig ein Stückchen Kuchen und zumindest, wie an diesem heutigen Tag, vergnügt in die Sonne blitzle und die Angebote des Tages studiere, und dann, wie schon geschehen, der großartige Schauspieler Jörg Hube plötzlich neben einem Platz einnimmt, dann ist der Genuß gleich ein doppelt Vergnügen und Abenteuer. Wie sehr liebe ich dieses Fleckchen, der atmosphärisch dichteste Platz im gesamten Universum, wenn man denn wie ich, ein Stehtischchensteher ist.

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