Öffentlicher Nahverkehr

Der 24-Stunden-Streik

Streik total: Die Münchner U-Bahnhöfe blieben geschlossen, außer der S-Bahn und den Not-Bussen der MVG fährt heute in München kein öffentliches Verkehrsmittel.

Das Leben ist manchmal ungerecht: Auf den 24-Stunden-Streik am Freitag konnte man sich ja vorbereiten, im Internet nachlesen, wie der Notbus einem zum Ziel befördert, und ausrechnen, wie lange man zu Fuß oder mit dem Radl für die gewünschte Strecke benötigt. Doch dann wachte man in der Früh auf - und: Nieselregeln, Matsch, kalte Temperaturen.

Und so mussten die Münchner doch arg unter dem Streik leiden. Die meisten ließen ihr Fahrrad abgesperrt, machten sich missmutig zu Fuß auf den Weg oder blickten verärgert aus den Autofenster.

Nun ist es Freitagabend, Zeit zum Ausgehen. Doch wie um Himmels willen kommt man jetzt in die ersehnte Kneipe?

Kommentare

Nach 5 Jahren ohne Gehaltserhöhung sollten 5 mal 2,5% also 13% also der Inflationsausgleich doch drin sein. Dann haben die Jungs null auf null. MK

Wenn andere berufszweige mehr geld verlangen und die dann streiken, interessiert das keine sau.

Nur das die öffentlich die kleinen Leute als Druckmittel benutzen ist das letzte.

Oh, der arme kleine Mann, der von allen nur ausgenutzt wird.

@andre: richtig. ich finde auch, die hätten besser den fahrdienst vom Landtag bestreikt.

Die Verhandlungen sind gestern gescheitert, jetzt drohen unbefristete Streiks.
Gott sei Dank wird das Wetter wieder besser, da kann man mit dem Radl fahren. Und Überstunden hab ich auch noch ein paar, da kann ich auch ein paar Tage daheim bleiben, wenn es sein muss.

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