Neue Läden in München

Hier kauft München derzeit ein

Verpackungslose Waren im Ohne? Verrückte Geschenkideen im Tschau Tschüssi? Kleidung mit gutem Gewissen im Dear Goods? Diese ungewöhnlichen Geschäfte gibt es seit kurzem in München.

Ohne

In den Supermarkt gehen und nur mit Waren, ohne Verpackung wieder hinauskommen? Das ist nun in der Maxvorstadt möglich. Die Münchner Presse hat sich auf den Laden "Ohne" gestürzt, als der vor wenigen Tagen in der Schellingstraße 42 eröffnete. Das Konzept: "Alles Bio, alles unverpackt und so regional wie möglich." Wer doch einmal eine Verpackung braucht, leiht sich im Laden einfach ein Einweckglas.

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 17 Uhr, mehr Infos hier.

Tschau Tschüssi

Tschau Tschüssi aus Leipzig zog in der Weihnachtszeit nach München; genauer gesagt in die Birkenau 2 in Untergiesing. Eigentlich wollte Betreiberin Miriam Paulsen den Pop-up-Store nach dem 24. Dezember wieder dicht machen. Doch nun ergab sich die Möglichkeit, die Miete zu verlängern und der Leipzigerin gefiel es in München - also hat "Tschau Tschüssi im Schpunk" noch immer geöffnet. Hier gibt es alles, nur nichts Gewöhnliches. Kleidung, Deko oder Karten, auf denen steht: "Säufste, stirbste, säufste nich, stirbste ooch, also säufste…" Eine gute Adresse, um Geburtstagsgeschenke zu finden, die der Jubilar ganz sicher noch nicht hat.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 12 bis 20 Uhr, Samstag 11 bis 18 Uhr, mehr Infos hier.

Dear Goods

Die Mieten in der Schwabinger Hohenzollernstraße werden immer teurer - und so schließt eine kleine Boutique, ein Jeansladen nach dem anderen. Dafür hat sich nun eine Filiale von Dear Goods niedergelassen an der Ecke Friedrich-/Hohenzollernstraße. In der Baaderstraße und Am Glockenbachviertel gibt es schon Kleidung, die "Animal Human Ecofriendly" sowie vegan und Fair Trade ist, nun also auch in Schwabing. Nun kleidet sich auch Schwabing mit gutem Gewissen ein.

Öffnungszeiten: Mo – Fr 10:30 bis 19:30 / Sa 10:00 bis 18:30, mehr Infos hier.

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Bei der Miethöhe den Konkurrenten ausstechen: Bei "Dear Goods" zeigt sich eine besondere neokapitalistische Form veganen Fair Tradings, also really human friendly. Ein gutes Gewissen kann also Gekd (des Unternehmers) wert sein.

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