In der Werbebranche sind sie der letzte Schrei: Überdimensionierte Werbeplakate an eingerüsteten Fassaden, wie z.B. an der Theatinerkirche und an vielen anderen öffentlichen Gebäuden, die gerade renoviert werden.

Die Stadt München hat nun aus Sorge um das Stadtbild einen Richtlinien-Katalog für die großformatigen Werbebotschaften erstellt. Etwas unscharf ist dabei die Grundregel formuliert, die Werbung müsse sich "in das Ortsbild" einfügen.
Konkret heißt das, es dürfen keine glitzernden oder beweglichen Werbeflächen installiert werden, das Plakat darf nicht mehr als ein Drittel der Fassadenfläche einnehmen und heraussragende Gebäude wie der Rathausturm seien gänzlich tabu für Reklamebotschaften.
Wegen dem hohen Aufmerksamkeitspotential möchte die Werbebranche natürlich möglichst viele der Riesenposter anbringen und zahlt für eine prominente Platzierung Summen bis in den höheren fünfstelligen Bereich.
Sind Riesenplakate eine pfiffige Werbeidee oder tragen sie schnell zur Verschandelung des Stadtbildes bei?
via SZ
Kommentare
Ich finde die Plakate
Ich finde die Plakate teilweise auch zu indezent. Andererseits sind die Werbeeinahmen für den Bauherrn natürlich auch nicht unwillkommen. Gerade für Bauherrn der öffentlichen Hand, die sind meist eh knapp bei Kasse. Das spart somit auch Steuergelder.
Man sollte die Gebäude, die
Man sollte die Gebäude, die sich mit solchen Plakaten schmücken in dieser Zeit als gewerbliche Gebäude einstufen, die würden gleich wegen der Grundsteuer auf die Plakate verzichten! Sowas hat nichts an öffentlichen und kirchlichen Gebäuden zu suchen!
Mal in letzter Zeit Richtung StaBi geschaut? Zum Heulen ist das.
Weg damit!