"Lasst euch überraschen!"
muenchenblogger: Euer neues Album heißt "This is not a band". Was seid ihr stattdessen?
Christian: Ein Projekt trifft es im Moment eher. Nina wohnt in Berlin. Lauro und Weyssi haben aufgehört. Die Platte ist somit fast ein Soloprojekt. Aber auf der Bühne sind wir immer noch eine Band mit wechselnden Drummern im Moment. Es soll aber wieder eine "Band" werden.
muenchenblogger: Was macht eine "richtige Band" aus? Sollten die Mitglieder z.B. auch privat eng befreundet sein?
Christian: Eng befreundet müssen sie nicht unbedingt sein, aber natürlich sollte es keine reine "Geschäftsbeziehung" sein. Vor allem sollten alle an einem Strang ziehen und die gleichen Ziele verfolgen.
muenchenblogger: Ihr habt vor einiger Zeit die Ringelpullis gegen Glitzerkostüme und Schminke ausgetauscht, die neuen Songs gehen noch stärker in Richtung Dancefloor. Wie kam es zu der Wandlung?
Christian: Auch das Silber ist seit dieser Tour überholt. Wir haben das Motto: neue Platte, neues Outfit. Lasst euch überraschen! Was die Musik angeht, versuchen wir immer schon, auch tanzbar zu sein.
muenchenblogger: Ihr singt überwiegend auf Französisch und Englisch, manchmal vermischen sich die Sprachen in ein und demselben Song. Ist euch eine Sprache auf Dauer zu langweilig?
Christian: Ich sehe das mehr spielerisch und achte auf den Klang der Wörter. Je nachdem was besser zur Musik passt. Nachdem ich Halbfranzose bin, liegt das Französische nahe, aber Englisch ist nunmal die Weltsprache.
muenchenblogger: Ihr spielt diese Woche in verschiedenen deutschen Städten und dann zum Abschluss eurer Tour am 4. Dezember im Atomic Café. Sind Auftritte in München etwas besonderes?
Christian: Klar man kennt mehr Leute im Publikum, aber sonst ist es nicht so anders.
Das Album "This is not a Band" ist bei Rough Trade erschienen. Am Samstag, den 4. Dezember spielen Phonoboy im Atomic Café, Eintritt 10 Euro.