Zum 11. Dezember

Alkoholverbot in der S-Bahn

Blau fahren verboten! In den Münchner U-Bahnen gilt es bereits, bald jedoch auch in den S-Bahnen: das Alkoholverbot.

Gegen Abend steigen sie in die S-Bahn: Jugendliche mit Bierflaschen, Gruppen, die eine Plastikflasche mit Wodka-Tonic kreisen lassen. Doch das soll bald endgültig vorbei sein.

Nach einem Alkoholverbot in U-Bahnen, Trams und Bussen soll bald auch ein Alkoholverbot in S-Bahnen gelten. In Kraft treten soll die Regelung am 11. Dezember 2011 - zum Fahrplanwechsel.

Die Meinungen dazu gehen natürlich auseinander: Endlich kann man wieder in Ruhe und Sicherheit U-Bahn fahren, werden die einen finden. Die anderen: Schon wieder ein Verbot, langsam geht das echt zu weit.

Ob das neue Verbot ähnlich wenig eingehalten und kontrolliert wird wie das in den U-Bahnen?

Kommentare

Na ja,
wer will und traut sich das denn zu kontrollieren? Bei den vielen besoffenen und grölenden Typen traut sich doch kein Normale ran. Und wenn dann noch ein Russe oder Türke randaliert ist bei den hiesigen Angsthasen sowieso Schicht im Schacht. Die drangsalieren lieber unschuldige und verschüchterte Einheimische.

Mei,

der Artikel liest sich ja wie eine Forderung nach 0,0 Promille in der S-Bahn ...

Kombiniert mit dem Verbot auch geschlossene Alkoholflaschen in der S-Bahn zu transportieren. Als Gast- oder Geburtstagsgeschenk - oder nach einem Einkauf ...

Anyway ...
Für mich wird es erst kritisch wenn mich in der S-Bahn jemand auffordert in nen Alkotester zu blasen ... *g*

Finde ich schwachsinnig, ist aber ein weiter Schritt der Gutmenschen uns zu einem Gesunden Lebenswandel zu zwingen, für die Sicherheit bringt das gar nix. Mit dem Rauchen sind sie praktisch durch, da wird jetzt verstärkt gegen den Alkohol gekämpft.

Der richtige Schritt. Wenn es zu Belästigungen, Übergriffen und Gewakt im ÖPNV kommt, ist eigentlich immer Alkohol im Spiel.

Ich perönlich, das rechtfertigt natürlich kein Verbot, kann diese Typen nicht mehr sehen, die mit der Bierflasche vor sich herlaufen, als ob sie eine Lampe wäre.

Keiner wird was gegen ne geschlossene Flasche in der Tasche sagen aber bitte wer saufen muss kann des wo anders.

Könnt euch ja ne feier S-Bahn anschaffen....

Genau das ist der Unterschied. Beim Rauchen schädigt man direkt andere, beim Trinken nicht. Und Schlägereien, bei denen Alkohol im Spiel ist, wird man - 1 - durch ein solches Verbot nicht verhindern können, denn die Schläger saufen sich dann halt woanders einen an, - 2 - glaub ich nicht, dass eben diese Schläger bislang in die S-Bahn gingen, ein bisschen ÖPNV fuhren als hätte man sonst nichts zu tun und dann irgendwann gewalttätig wurden. Die Verbindung zwischen der Weghoibn und U-Bahn-Tretern ist einfach nicht da. Also, wen triffts? Z.B. mich, der ich mich mit einem gemütlichen Bier in der S-Bahn ohne Unruhe zu stiften versucht habe, von den überteuerten Getränkepreisen der Münchner Innenstadt zu emanzipieren. Und was hilfts? München hat wieder einen bedeutenden Schritt getan in Richtung elitäres Bonzenghetto, in dem alles verboten ist, was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

@Ayetho: das ist voll ungerecht: vor allem die, die in der s-bahn essen, weil ihnen das essen in der innenstadt zu teuer ist und die, die in der s-bahn schlafen, weil ihnen die hotels in der innenstadt zu teuer sind, dürfen das weiter.

Die durchschnittliche Fahrtzeit mit der S-Bahn liegt wohl bei 20min. In 20min ist es allerdings nciht möglich betrunken zu werden. Sprich die Leute die besoffen S-Bahn fahren steigen schon betrunken in die S-Bahn ein.
=> Das Alkoholverbot bringt rein gar nichts!

q.e.d.

ein betrunkener ohne bierflasche in der hand ist mir allerdings lieber...

1. ist es sehr wohl möglich sich in 20 Minuten zuzukippen 2. wenn du kein Suchti bist, wirst wohl 20 Minuten pausieren können mit dem trinken - sparst dir 1,20 Euro!!!!

Seht ma net alles so eng - scheiß drauf, die machen eh was ihnen grad so passt. Immer schön scheinheilig bleiben ;)

Ich versteh das echt nicht, das ist öffentlicher Raum und in den letzten Jahren tritt ein Prozess ein, der nur noch mit Verboten udn Restriktionen dahinkommt. Sehr freiheitlich alles. Ich kanns ja nachvollziehen,wenn man sich gestört fühlt, seltsamerweise sitzen aber nicht die Idioten in den Bahnen, die sone Gesetze verabschieden. Beim Rauchverbot geh ich vollends mit. Rauchen kann Leute wirklich belästigen, wobei es da auch schon Ausweichmöglichkeiten gibt, siehe hier, aber bei dem Trinken fehlt mir der Sinn. und noch weniger Verständnis hab ich für leute, die Verbote toll finden...

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