Therese Giese

Therese Giehse (* 6. März 1898 in München; † 3. März 1975 ebd.), eigentlich Therese Gift, war eine deutsche Schauspielerin.

1918 – 1920 nahm sie Schauspielunterricht bei Tony Wittels-Stury. Ihre Saison-Engagements von 1920 – 1926 führten sie durch die Provinz („meine Lernjahre“); Siegen/Westfalen, Gleiwitz/Oberschlesien, Landshut/Niederbayern, Bayerische Landesbühne, Breslau bei Paul Barney. Von 1926–1933 war sie Mitglied an den Münchner Kammerspielen Otto Falckenbergs. Sie gründete 1933 mit Erika und Klaus Mann in München das Kabarett ›Die Pfeffermühle‹, mit dem sie noch im gleichen Jahr, da sie als Jüdin und politisch links stehende mit Verfolgung durch die Nazis rechnen musste, nach Zürich emigrierte; von 1934 bis 1936 quer durch Europa; Schweiz, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Österreich, Tschechoslowakei. Am 26. April 1936 die 1000. Vorstellung der ›Pfeffermühle‹ in Amsterdam. 1936 (20. Mai) heiratete sie den englischen Schriftsteller John Hampson-Simpson.

Weitere Karriere-Schlaglichter:

- 1937 - 1966 war sie engagiert am Schauspielhaus Zürich als festes Ensemblemitglied und als Gast.
- 19.4.1941 Uraufführung von: Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht.
- 23.4.1948 Uraufführung von: Herr Puntilla und sein Knecht Matti von Bertolt Brecht.
- 22.9.1949 Erste Premiere nach der Emigration an den ›Kammerspielen‹ München in Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann.
- 1949–1952 Mitglied von Brechts Berliner Ensemble.
- 1949–1973 An den ›Kammerspielen‹ München.
- 24.6.1955 Filmband in Silber verliehen für: Kinder, Mütter und ein General.
- 29.1.1956 Uraufführung von Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt am Zürcher Schauspielhaus.
- 21.2.1962 Uraufführung von Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt am Zürcher Schauspielhaus.
- 4.10.1967 Uraufführung von Die Landshuter Erzählungen an den Kammerspielen in München.

Therese Giehse starb am 3. März 1975 – drei Tage vor ihrem 77. Geburtstag in München.

Stücke – Rollen – Regisseure:

1920/1921

- 21. Januar 1920: DAS SPIEL. Bühnenverein für primitive und expressionistische Kunst: Die Büßerin in Kausikas Zorn von Kschemisvara. Regie: Karl Loewenberg.
- 1920/21, Siegen/Westfalen. Erste Rolle: eine der Tanten in Heimat von Hermann Sudermann.

1924/25

Breslau

Unter Anderem:

Eulalia in Kyritz-Pyritz
Sechs Personen suchen einen Autor von Luigi Pirandello
Marthe Rull in Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist

1925

Schauspielhaus München:
Unter Anderem:
Yü-pei in Der Kreidekreis von Klabund. Regie: Richard Révy.
Der Revisor von Nicolai Gogol. Regie: Forster-Larrinaga.
Frau Lautensaite in Zurück zu Methusalem von G.B. Shaw. Regie: Richard Révy.
Frau Deuter in Die Hose von Carl Sternheim. Regie: Richard Révy.
Mein Freund Teddy von André Rivoire und Lucien Besnard, u.a. mit Heinz Rühmann. Regie: Richard Révy.

1926

19. September: Kammerspiele München. Souffleuse in Dantons Tod von Georg Büchner. Regie: Otto Falckenberg.

1927

21. Januar: Eine Schieberin in Das gastliche Haus von Heinrich Mann. Regie: Erwin Piscator. Uraufführung.
5. Februar: Theo macht alles von Nancey und Armont. Regie: Richard Révy. Titelrolle: Heinz Rühmann.
25. Februar: Der dreimal tote Peter von Sling, u.a. mit Maria Bard, Hans Schweikart, Heinz Rühmann, Kurt Horwitz. Regie: Otto Falckenberg. Uraufführung.
4. März: Emmy in: Der Arzt am Scheideweg von G.B. Shaw. Regie: Richard Révy. Mit Alexander Moissi als Gast.
Mai: Frau Alving in Gespenster von Henrik Ibsen, mit Alexander Moissi als Gast.
7. August: Monsieur Hélène von Frank und Geyer. Regie: Forster-Larrinaga. Erstaufführung.
20. Dezember: Die beständige Gattin von Somerset Maugham. Regie: Forster-Larrinaga

1928

14. Januar. Aase in: Peer Gynt von Henrik Ibsen, u.a. mit Hans Schweikart als Peer Gynt. Regie: Richard Révy.
1. März: Traumstück von Karl Kraus. Regie: Julius Gellner. Uraufführung im Studio der Kammerspiele.
6. März: So und so, so geht der Wind von Fritz Knöller. Regie: Otto Falckenberg. Uraufführung.
4. April: Frau Bergmann in Frühlings Erwachen von Frank Wedekind. Regie: Hans Schweikart.
18. April: Flucht von John Galsworthy. Regie: Kurt Reiss. Erstaufführung.
27. April: Der Frauenarzt von H.J. Rehfisch, Regie: Richard Révy. Erstaufführung.
12. Mai: Mutter in Meier Helmbrecht von Eugen Ortner. Regie: Otto Falckenberg. Uraufführung.
26. Juni: Der Star von Hermann Bahr. Regie: Richard Révy. Mit Hermine Körner als Gast.
20. August: Pygmalion von G.B. Shaw. Regie: Julius Gellner.
13. September: Billettverkäuferin in Hokuspokus von Curt Goetz. Regie: Josef Glücksmann.
25. September: Oktobertag von Georg Kaiser. Regie: Hans Schweikart.
19. Oktober: Mutter Wolffen in Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann. Regie: Richard Révy.
26. November: Gräfin Geschwitz in Lulu von Frank Wedekind, in neuer Bearbeitung von Otto Falckenberg. Regie: Otto Falckenberg.

1929

2. Februar: Pariser Luft nach Offenbachs Pariser Leben. Musik nach Offenbach von Karl Salomon. Regie: Otto Falckenberg. Uraufführung.
8. März: Die Ursache von Leonhard Frank. Regie: Otto Falckenberg. Uraufführung.
25. April: Das Nachfolge-Christi-Spiel von Max Mell. Regie: Otto Falckenberg. Erstaufführung.
10. Mai: Sind wir das nicht alle von Frederik Lonsdale. Regie: Richard Révy. Erstaufführung.
20. Juli: Celia Peachum in Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht. Regie: Hans Schweikart. Erstaufführung.
28. November: Köchin Puschek in Verbrecher von Ferdinand Bruckner. Regie: Richard Révy. Erstaufführung.
15. Dezember: Flieg, roter Adler von Tirol! von F.A. Angermayer. Regie: Josef Glücksmann.

1930

7. März: Ein Kamel geht durch das Nadelöhr von Frantisek Langer. Regie: Josef Glücksmann. Erstaufführung.
7. April: Cyankali von Friedrich Wolf. Regie: Otto Falckenberg, u.a. mit Berta Drews. Erstaufführung.
9. August: Cäsar und Cleopatra von G.B. Shaw, mit Werner Kraus als Gast. Regie: Richard Révy.
22. September: Sturm im Wasserglas von Bruno Frank u.a. mit Kurt Horwitz, Hans Schweikart, Ehmi Bessel. Regie: Josef Glücksmann. Erstaufführung.
6. November: Königin in Hamlet von William Shakespeare. Regie: Otto Falckenberg.
12. November: Magd in Geschwister von Klaus Mann, u.a. mit Erika Mann und Wolfgang Liebeneiner. Uraufführung im Studio der Kammerspiele. Regie: Richard Révy.
30. November: Die Ehe von Alfred Döblin. Regie: Otto Falckenberg und Julius Gellner. Uraufführung im Studio der Kammerspiele.

Volksbühne Berlin:
Dezember: Defraudanten von Alfred Polgar, u.a. mit Max Pallenberg. Regie: Karl Heinz Martin.

1931

Volksbühne Berlin
7. Januar: Frau Muskat in Liliom von Ferenc Molnár, u.a. mit Hans Albers. Regie: Karl Heinz Martin.

Kammerspiele München und Volkstheater der Kammerspiele.
26. Januar: Gartenlaube-Autorin in Pension Schöller von Laufs-Jacoby. Regie: Richard Révy.
28. Februar: Ein freudiges Ereignis, Schwank von Dell und Mitchell.
21. März: Bordellmutter in Die Bekehrung des Ferdys Pistora von Frantisek Langer. Regie: Julius Gellner. Erstaufführung.
18. April: Aufwartefrau in Voruntersuchung von M. Alsberg und O.E. Hasse. Regie: Ernst Held. Erstaufführung.
6. Mai: Bianca Credaro in Vater sein dagegen sehr von E. Childs Carpenter. Regie: Richard Révy.
7. Juli: Komische Alte in Er und seine Schwester oder Die gestörte Vorstellung, Gesangsposse von B. Buchbinder u.a. mit Weiß Ferdl.
10. Oktober: Raunacht von Richard Billinger. Regie: Otto Falckenberg. Uraufführung.
28. Oktober: Signora Palpiti in Lumpazivagabundus von Johann Nestroy. Regie: Julius Gellner.
13. November: Marthe in Urfaust von Johann Wolfgang von Goethe u.a. mit Käthe Gold, Ewald Balser, Kurt Horwitz, O.E. Hasse. Regie: Otto Falckenberg.
20. November: Man kann nie wissen von G. B. Shaw. Regie: Ernst Held.
5. Dezember: Das große Los von Umberto Colantuoni. Regie: Forster-Larrinaga.
23. Dezember: Konto X von Bernauer und Oesterreicher. Regie: Richard Révy.

1932

12. Januar: Baronin Champigny in: Der Florentiner Hut von Eugen Labiche. Regie: Otto Falckenberg.
20. Januar: Frau Muskat in: Liliom von Ferenc Molnár, mit Max Pallenberg als Gast. Regie: Ernst Held.
5. Februar: Frau Robinson in: Zwei Krawatten von Georg Kaiser. Regie: Forster-Larrinaga.
17. Februar: Kampf um Kitsch von Robert Adolf Stemmle. Regie: Ernst Held. Erstaufführung.
26. Februar: Kopf in der Schlinge von John Bradley. Regie: Richard Révy. Erstaufführung.
2. März: Wie einst im Mai, von Bernauer und Schanzer. Regie: Forster-Larrinaga.
18. April: Frau Peters in: Vor Sonnenuntergang von Gerhart Hauptmann, mit Friedrich Kayßler als Gast. Regie: Richard Révy. Erstaufführung.
25. Mai: ‘‘‘Gina‘‘‘ in: Die Wildente von Henrik Ibsen, u.a. mit Käthe Gold, Kurt Horwitz, O. E. Hasse. Regie: Otto Falckenberg.
16. Juni: Fräulein von Nordeck zur Nidden, Oberin in: Gestern und Heute(Mädchen in Uniform) von Christa Winsloe. Regie: Wolfgang Liebeneiner.
3. August: Crescentia Lunglmayer in: Die Morgenröte (München 1848) von Joseph Ruderer. Regie: Kurt Horwitz.
21. November: Mrs. Cantley in: Robinson soll nicht sterben von Friedrich Forster. Regie: Julius Gellner.
6. Dezember: Frau John in: Die Ratten von Gerhart Hauptmann, u.a. mit Marianne Hoppe. Regie: Otto Falckenberg.
22. Dezember: Mutter Wolffen in: Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann.

1933

1. Januar: Eröffnung der "Pfeffermühle" in der Münchner Bonbonniére.
31. Januar. Johanna in: Das schwedische Zündholz von Ludwig Hirschfeld. Regie: Julius Gellner.

Schauspielhaus Zürich u.a.:

8. September: Kupplerin in: Maß für Maß von William Shakespeare.
28. September: Kaiserin Elisabeth in: Die kleine Katherina von Alfred Savoir.
30. September: Eröffnung der "Pfeffermühle" im "Hirschen", Zürich.
11. November: Lysistrata in: Der Kaiser von Amerika von G. B. Shaw.
23. November: Höchste Eisenbahn von Friedrich Holländer.
30. November: Lehrerin in: Rassen von Ferdinand Bruckner. Uraufführung.
23. Dezember: Marthe Rull in: Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist.

1934/36

Mit der "Pfeffermühle" durch Europa.

1937

Schauspielhaus Zürich u.a.:

18. März: Zelima in: Turandot dankt ab von Marianne Rieser. Regie: Leopold Lindtberg. Uraufführung.
25. März: Lona Hesselin: Stützen der Gesellschaft von Henrik Ibsen.
1. April: Große Liebe von Ferenc Molnár.
17. April: Feine Gesellschaft von E. Bourdet.
22. April: Mutter in: Menschen auf der Eisscholle von V. Werner.
6. Mai: Marthe in: Faust von Johann Wolfgang von Goethe.
20. Mai: Mutter in: Die weiße Krankheit von Carel Capek.
16. September: Via Mala von John Knittel. Uraufführung.
23. September: Zuckerbäckerin in: Cyrano de Bergerac von Edmond Rostand.
21. Oktober:Kleines Glück auf der Wieden von Viktor Skutezky.
9. Dezember: Mutter Wolffen in: Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann.

1938

Schauspielhaus Zürich u.a.:
20. Januar. Frau Vogl in: Sturm im Wasserglas von Bruno Frank.
27. Januar. Der Mann im Moorvon H. W. Keller. Uraufführung.
10. Februar. Emmy in: Der Arzt am Scheideweg von G. B. Shaw.
17. Februar. Emma in: Kleine Prinzessin von G. Darell.
10. März. Gefängniswärterin in: Musik von Frank Wedekind.
17. März. Die Weber von Gerhart Hauptmann.
24. März. Hokuspokus von Curt Goetz.
31. März. Der unsichtbare Henker von Wolf Schwertenbach. Uraufführung.
14. April. Mutter in: Die Mutter von Karel Capek.
21. April. Mads in: Die heilsame Flucht von Svend Rindom.
12. Mai. Mutter in: Freut euch des Lebens von M.Hart und G. S. Kaufmann.
19. Mai. Toilettenfrau in: Märchen von der Gerechtigkeit von Fodor.

Schauspielhaus Zürich unter Oskar Wälterlin:

3. September. Frau Warren in: Frau Warrens Gewerbe von G. B. Shaw. Regie: Wolfgang Heinz.
8. September. Mme. Margot in: Schuld und Sühne nach Fjodor Dostojewskij von Trivas und Schdanoff. Regie: Leonard Steckel.
17. September. Kathrin in: Die Schule der Frauen von Molière. Regie: Oskar Wälterlin.
22. September. Ottilie in: Dyckerpotts Erben von Robert Grötzsch. Regie: Hermann Vallentin.
29. September. Mutter Rotblätz in: Der kleine Sündenfall von Cäsar von Arx. Regie: Leonard Steckel. Uraufführung.
13. Oktober. Jokaste in: König Ödipus von Sophokles. Regie: Oskar Wälterlin.
3. November. Frau Maret, die Hausfrau in: Sechste Etage von Alfred Gehri. Regie: Leonard Steckel.
3. Dezember. Die Mutter in: Jedermann 1938 von Walter Lesch. Regie: Leopold Lindtberg. Uraufführung.
15. Dezember. Tulpe in: Hanneles Himmelfahrt von Gerhart Hauptmann. Regie: Leonard Steckel.

1939

14. Januar. Schwester Ann in: Fräulein Dr. med. Lawrence von Patricia S. Harc. Regie: Leopold Lindtberg.
16. Februar. Emma Jarrow in: Ja und Nein von Kenneth Horne. Regie: Leonard Steckel. Deutschsprachige Erstaufführung.
25. Februar. Matrjona in: Macht der Finsternis von Leo Tolstoi. Regie: Leopold Lindtberg.
9. März. Mrs. Gibbs in: Eine kleine Stadt von Thornton Wilder. Regie: Oskar Wälterlin.
17. März. Daja in: Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing. Regie: Oskar Wälterlin.
1. April. Lina in: Der schwarze Hecht, Musikalische Komödie von Paul Burkhard. Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
14. April. Königin Isabeau in: Die Jungfrau von Orléans von Friedrich von Schiller. Regie: Leonard Steckel.
11. Mai. Prudence Duvernoy in: Die Kameliendame von Alexander Dumas fils. Regie: Leonard Steckel.
20. Mai. Katherina in: Helden von George Bernard Shaw. Regie: Wolfgang Heinz.
7. September. Emmelina, Adrianas Köchin in: Komödie der Irrungen von William Shakespeare. Regie: Leonard Steckel.
28. September. Herzogin von Marlborough in: Ein Glas Wasser von Eugène Scribe. Regie: Wolfgang Heinz.
12. Oktober. Mrs. Bramson in: Die Nacht wird kommen von Emlyn Williams. Regie: Leonard Steckel. Deutschsprachige Erstaufführung.
2. November. Frau von Trevillac in: Das schöne Abenteuer von Caillavet, de Flers und Rey. Regie: Franz Schnyder.
16. November. Frl. von Benzon in: Stiftsdamen von Axel Breidahl. Regie: Leopold Lindtberg.
25. November. Nancy Green in: Lincoln – Ein Kampf für die Freiheit von R. E. Sherwood. Regie: Franz Schnyder. Deutschsprachige Erstaufführung.
2. Dezember. Welt in: Das große Welttheater von Hugo von Hofmannsthal. Regie: Oskar Wälterlin.
20. Dezember. Irine in: Der Kaiser von Portugallien von Selma Lagerlöf. Regie: Franz Schnyder.
31. Dezember. Signora Palpiti in Lumpazivagabundus von Johann Nestroy. Regie: Leopold Lindtberg.

1940

25. Januar. Mildred Royd in: Friedliche Hochzeit von Esther McCracken. Regie: Franz Schnyder.
24. Februar. Virginia Wood in: Jenny und der Herr im Frack von Georg Zoch. Regie: Wolfgang Langhoff.
21. März. Eugenie in: Undine von Jean Giraudoux. Regie: Leonard Steckel.
4. April. Marthe in Faust I von Johann Wolfgang von Goethe. Regie: Leopold Lindtberg.
18. Mai. Baucis/Lamie in Faust II von Johann Wolfgang von Goethe. Regie: Leopold Lindtberg.
3. Oktober. Frau John in: Die Ratten von Gerhart Hauptmann. Regie: Leonard Steckel.
17. Oktober. Frau Hurtig in: Die lustigen Weiber von Windsor von William Shakespeare. Regie: Leonard Steckel.
16. November. Angelina Esposito in: Feine Leute von Irwin Shaw. Regie. Leonard Steckel.
31. Dezember. Das hohe Alter in: Der Bauer als Millionär von Ferdinand Raimund. Regie: Leopold Lindtberg.

1941

13. Februar. Helene Alving in: Gespenster von Henrik Ibsen.
20. März. Amme in: Romeo und Julia von William Shakespeare. Regie: Max Ophüls.
19. April. Titelrolle in: Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht. Regie: Leopold Lindtberg.
1. Mai. Frl. Wehner in: Das Konzert von Hermann Bahr. Regie: Leonard Steckel.
24. Mai. Miss Prism in: Bunbury oder Ernst sein ist alles von Oscar Wilde. Regie: Wolfgang Heinz.
28. Juni. Marina in: Onkel Wanja von Anton Tschechow. Regie: Leonard Steckel.
18. September. Eleonora, Mutter König Johanns in: König Johann von William Shakespeare. Regie: Oskar Wälterlin.
27. September. Frau Clandon in: Man kann nie wissen von G.B. Shaw. Regie: C. F. Vaucher.
16. Oktober. Ella Rentheim in: John Gabriel Borkmann von Henrik Ibsen. Regie: Karl Paryla.
31. Dezember. Frl. Blumenblatt in: Einen Jux will er sich machen von Johann Nestroy. Regie: Leopold Lindtberg.

1942

24. Januar. Lady Britomart Undershaft in: Major Barbara von G.B. Shaw. Regie: Leopold Lindtberg.
26. Februar. Akulina in: Er ist an allem schuld von Leo Tolstoi. Regie: Leonard Steckel.
5. März. Isabelle Le Roy-Gomez in: Das schwache Geschlecht von Ed. Bourdet. Regie: Oskar Wälterlin.
19. März. Herzogin von York in: König Richard III von William Shakespeare. Regie: Leopold Lindtberg.
28. März. Frau Macfie in Regen und Wind von Merton Hodge. Regie: Kurt Horwitz.
18. April. Honorine in Marius von Marcel Pagnol. Regie: Leonard Steckel.
30. April. Frau Gabor in Frühlingserwachen von Frank Wedekind. Regie: Leopold Lindtberg.
11. Juni. Amme Kilissa in: Die Orestie von Aischylos. Regie: Leopold Lindtberg.
20. Juni. Tattabaucis in: Maikäfer-Komödie von J. V. Widmann. Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
1. Oktober. Käthchen, Bauernmädchen in: Wie es euch gefällt von William Shakespeare. Regie: Leonard Steckel.
15. Oktober. Mrs. Parrilow in Der Morgenstern von Emlyn Williams. Regie: Wolfgang Heinz.
14. November. Oberpriesterin bei den Trojanern in: Göttin, versuche die Menschen nicht! von Wilhelm Treichlinger. Regie: Leonard Steckel.
12 Dezember. Barbara in: Das vierte Gebot von Ludwig Anzengruber. Regie: Leopold Lindtberg.
31. Dezember. Erste Aufwärterin in Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni. Regie: Leonard Steckel.

1943

16. Januar. Ftatateeta in: Caesar und Cleopatra von G. B. Shaw. Regie: Leopold Lindtberg.
4. Februar. Hausbesitzerin Mi Tzü in: Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht. Regie: Leonard Steckel.
10. April. Anna Andrejewna in: Der Revisor von Nicolai Gogol. Regie: Leonard Steckel.
16. September. Judith Blith in: Weekend von Noel Coward. Regie: Karl Paryla.
30. September. Alexandra Iwanowna Kochowzewa in: Und das Licht schein in der Finsternis von Leo Tolstoi. Regie: Leonard Steckel.
28. Oktober. Die Nachbarin Annemarie Theodornie in: Die Verlobung unter der Laterne/Die Insel Tulipatan von Jaques Offenbach. Regie: Leonard Steckel. Musikalische Leitung: Paul Burkhard.
2. Dezember. Anny, Köchin des Bürgermeisters in: Der Mond ging unter von John Steinbeck. Regie: Leonard Steckel.
31. Dezember. Erste Putzfrau/Garderobière/Mutter in: Pfauenfedern von Lukas Ammann und Fridolin Tschudi. Regie: Lukas Ammann.

1944

12. Februar. Die Seeholzerin in: Land ohne Himmel von Cäsar von Arx. Regie: Leopold Lindtberg. Uraufführung.
16. März. Mrs. Antrobus in: Wir sind noch einmal davongekommen von Thornton Wilder. Regie: Oskar Wälterlin. Deutschsprachige Erstaufführung.
15. April. Die Mutter in: Bluthochzeit von Federico García Lorca. Regie: Leonard Steckel. Deutschsprachige Erstaufführung.
29. April. Anne in: Zweimal Amphitryon von Georg Kaiser. Regie: Leopold Lindtberg. Uraufführung.
11. Mai. Cölestine, Köchin bei Cornelius in: Camping von Hans Wilhelm Keller. Regie: Leonard Steckel. Uraufführung.
10. Juni. Die Negerin in: Der seidene Schuh von Paul Claudel. Regie: Kurt Horwitz. Deutschsprachige Erstaufführung.
14. September. Fanny Leeming, Oberschwester in: Jupiter lacht von A. J. Cronin. Regie: Robert Troesch. Deutschsprachige Erstaufführung.
23. September. Margarete von Parma in Egmont von Johann Wolfgang von Goethe. Regie: Oskar Wälterlin.
26. Oktober. Pasca in: Christinas Heimreise von Hugo von Hofmannsthal. Regie: Oskar Wälterlin.
11. November. Madame Bouffier in Jacobowsky und der Oberst von Franz Werfel. Regie: Leonard Steckel.

1945

22. März. Witwe Quinn in: Der Held des Westerlands von John Millington Synge. Regie: Leonard Steckel.
5. Mai. Die Wirtin von Pietraseca in: Und er verbarg sich von Ignazio Silone. Regie: Leopold Lindtberg.
24. Mai. Eine Kupplerinin: Perikles von Tyrus von William Shakespeare. Regie: Leonard Steckel.
21. Juni. Amy in: Die Familienfeier von T. S. Eliot. Regie: Oskar Wälterlin. Deutschsprachige Erstaufführung.
13. September. Frau des Kaufmanns in: Die Befreiten von Ferdinand Bruckner. Regie: Leonard Steckel. Uraufführung.
27. September. Frau Clandon in: Man kann nie wissen von G. B. Shaw. Regie: C. F. Vaucher.
8. November. Madam Arcati in: Fröhliche Geister von Noel Coward. Regie: Kurt Horwitz.
24. November. Titelrolle in Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht. Regie: Leopold Lindtberg.
31. Dezember. Die Kräutlerin in: Die verhängnisvolle Faschingsnacht von Johann Nestroy. Regie: Leopold Lindtberg.

1946

31. Januar. Tildchen Ley in: Spitzenhäubchen und Arsenik von Joseph Kesselring. Regie: Ernst Ginsberg.
21. März. Mrs.Batley in: Und ein Tor tat sich auf von John Boynton Priestley. Regie: Werner Kraut.
13. Juni. Herzogin von York in: König Richard III von William Shakespeare. Regie: Leopold Lindtberg.
28. März. Titelrolle in: Die Irre von Chaillot von Jean Giraudoux. Regie: Leonard Steckel. Deutschsprachige Erstaufführung.
14. September. Mutter Wolffen in Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann. Regie: Leonard Steckel.

1947

9. Januar. Amanda Wingfield in Glasmenagerie von Tennessee Williams. Regie: Kurt Horwitz.
19. April.Gemüsefrau in: Es steht geschrieben von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Kurt Horwitz. Uraufführung.
3. Mai. Madame Storch in: Das Mädl aus der Vorstadt von Johan Nestroy. Regie: Leopold Lindtberg.
24. Mai. Pförtnerin in: Ein Traumspiel von August Strindberg. Regie: Leonard Steckel.
19. Oktober. Frau Hoprecht in: Der Hauptmann von Köpenick von Carl Zuckmayer.
27. November. Megäre in: Androklus und der Löwe von G. B. Shaw. Regie: Wilfried Seyferth.
11. Dezember. Titelrolle in Wassa Schelesnova von Maxim Gorki. Regie: Claude Maritz. Deutschsprachige Erstaufführung.

1948

31. Januar. La Poncia, Magd in: Bernada Albas Haus von Federico García Lorca. Regie: Ernst Ginsberg.
14. Februar. 'Frau Aufricht in: Die Lästerschule von Richard Brinsley Sheridan. Regie: Erwin Kalser.
4. März. Frau Bläsch, Zeitungsfrau in: Berner Marsch von Marcel Gero. Regie: Hermann Wlach. Uraufführung.
2. April. Stadttheater Basel: Mrs. Breydon in: Rote Rosen für mich von Seab O'Casey. Regie: Ernst Ginsberg. Deutschsprachige Erstaufführung.
Schauspielhaus Zürich:
29. April. Alte Frau in Woyzeck von Georg Büchner. Regie: Leonard Steckel.
5. Juni. Schmuggleremma in : Herr Puntila und sein Knecht Matti von Bertolt Brecht. Regie: Bertolt Brecht.
1. Juli. Julia Giuli, Sängerin in: Der Schatten von Jewgenij Schwarz. Regie: Leopold Lindtberg. Schweizer Erstaufführung.
16. September. Frau Krause in Vor Sonnenaufgang von Gerhart Hauptmann. Regie: Leonard Steckel.
2. Oktober. Schwester Veronika in: Henri G. Dufour von Oskar Wälterlin. Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
21. Oktober. Die Frau des Zweitgeborenen in: Zu viel Geld von G. B. Shaw. Regie: Berthold Viertel. Uraufführung.
Neues Theater in der Scala Wien:
2. Dezember. Titelrolle in: Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht. Regie: Leopold Lindtberg.
21. Dezember. Die Greisin Mamouret in: Ihr 106. Geburtstag von Jean Sarment. Regie: Wolfgang Heinz, Karl Paryla. Deutschsprachige Erstaufführung.

1949

Schauspielhaus Zürich:
19. Februar. Telva, die Magd in: Die Frau im Morgengrauen von Alejandro Casona. Regie: Leonard Steckel. Deutschsprachige Erstaufführung.
17. März. Lina Beermann in Moral von Ludwig Thoma. Regie: Wilfried Seyferth.
9. April. Marthe in Faust I von Johann Wolfgang von Goethe. Regie: Leonard Steckel.
5. Mai. Frayken, eine Frau mit Vergangenheit in Barbara Blomberg von Carl Zuckmayer.Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
25.Juni. Manto/Baucis in: Faust II von Johann Wolfgang von Goethe. Regie: Leonard Steckel.
22. September. Kammerspiele München: Mutter Wolffen in Der Biberpelz von Gerhart Hauptmann. Regie: Peter Lühr.
23. Dezember. Berliner Ensemble: Titelrolle in: Wassa Schelesnowa von Maxim Gorki. Regie: Berthold Viertel.

1950

Schauspielhaus Zürich:
18. März. Linda Lomann in: Der Tod des Handlungsreisenden von Arthur Miller. Regie: Joseph Millo-Pacovsky.
1. April. Frau Fielitz in: Der rote Hahn von Gerhart Hauptmann. Regie: Kurt Hirschfeld.
7. Juni. Berliner Ensemble: Übernahme der Schmuggleremma in: Herr Puntila und sein Knecht Matti von Bertolt Brecht. Regie: Erich Engel und Bertolt Brecht.
Kammerspiele München:
8. Oktober. Titelrolle in: Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht. Regie: Bertolt Brecht.
7. November. Balbina in Der starke Stamm von Marieluise Fleißer. Regie: Hans Schweikart. Uraufführung.

1951

24. März. Berliner Ensemble: Mutter Wollfen/Frau Fielitz in: Der Biberpelz und Der rote Hahn von Gerhart Hauptmann. Regie: Egon Monk.
Schauspielhaus Zürich:
30. Mai. Mursawjetzkaja in: Wölfe und Schafe von Alexander Ostrowskij. Regie: Leonard Steckel.
14. Juni. Priorin in: Die begnadete Angst von Georges Bernanos. Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
10. August. Salzburger Festspiele: Marthe Rull in Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist. Regie: Berthold Viertel.

1952

23. Januar. Berliner Ensemble: Marthe Rull in Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist. Regie: Therese Giehse.
Kammerspiele München:
6. Mai. Alexandra in: Herodes und Mariamne von Friedrich Hebbel. Regie: Fritz Kortner.
27. Juni. Titelrolle in: Philomena Marturano von Eduardo de Filippo. Regie: Paul Verhoeven. Deutschsprachige Erstaufführung.
25. Juli. Großmutter in Woyzeck von Georg Büchner. Regie: Hans Schweikart.
8. November. Frau John in: Die Ratten von Gerhart Hauptmann. Regie: Hans Schweikart.

1953

Schauspielhaus Zürich:
15. März. Frau John in: Die Ratten von Gerhart Hauptmann. Regie: Ernst Ginsberg.
18. April. Madame Maret in: Sechste Etage von Alfred Gehri. Regie: Werner Kraut.
5. Mai. Celestina, die Kupplerin in: Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie von Max Frisch. Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
Kammerspiele München:
14. Juli. Madame Georges in: Colombe von Jean Anouilh. Regie: Helmut Käutner.
20. Oktober. 'Marthe Rull in Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist. Regie: Hans Schweikart.

1954

Kammerspiele München:
12. Januar. 'Mme. Alvarez in: Gigi von Colette. Regie: Paul Verhoeven.
15. Februar. Tituba in Hexenjagd von Arthur Miller. Regie: Hans Schweikart.
Schauspielhaus Zürich:
1. April. Frau Maret in: Neues aus der 6. Etage von Alfred Gehri. Regie: Werner Kraut.
19. Mai. Lisaweta Nikolajewna in: Der Liebestrank von Frank Wedekind. Regie: Leopold Lindtberg.
11. September. Kammerspiele München: Frau Lund in Moral von Ludwig Thoma. Regie: Rudolf Steinboeck.

1955

17. März. Schauspielhaus Zürich: Frau Maret in Das Ende der 6. Etage von Alfred Gehri. Regie: Günter Haenel. Uraufführung.
30. Juni. Kammerspiele München: Frau Yang in Der gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht. Regie: ???.
22. Dezember. Schauspielhaus Zürich: Marthe Rull in Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist. Regie: Leopold Lindtberg.

1956

29. Januar. Schauspielhaus Zürich: Claire Zachanassian in: Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
Kammerspiele München:
28. Mai. Claire Zachanassian in: Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Hans Schweikart.
27. September. Raissa in Der Wald von Alexander Ostrowski. Regie: Hans Schweikart.
21. Dezember. 'Nancy in: Requiem für eine Nonne von William Faulkner. Regie: Leopold Lindtberg.

1957

10. Januar. Frau Gackermeier in Kaiser Joseph und die Bahnwärtertochter von Fritz von Herzmanovsky. Regie: Axel von Ambesser. Uraufführung.
20. März. Lysistrata in Der Kaiser von Amerika von G. B. Shaw. Regie: August Everding.
16. Mai. Schauspielhaus Zürich: Madame Bé in: Die Unsterbliche von Jean-Pierre Giraudoux. Uraufführung.
Kammerspiele München:
12. November. Frau Vogl in Sturm im Wasserglas von Bruno Frank. Regie: Carl Heinz Schroth.
21. November. Daja in Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing. Regie: Wolfgang Heinz.

1958

20. Februar. Theater am Kurfürstendamm, Berlin: 'Mutter Elise in: Der Scheiterhaufen von August Strindberg. Regie: Oscar Fritz Schuh.
20. Mai. Städtische Bühnen Frankfurt: Titelrolle in: Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht. Regie: Harry Buckwitz.
19. August. Kammerspiele München: Mama Landri in Männer am Sonntag von Jean Louis Rancoroni. Regie: Heinz Hilpert.

1959

19. März. Schauspielhaus Zürich: Ottilie in Frank V., Oper einer Privatbank von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Oskar Wälterlin. Uraufführung.
Kammerspiele München:
28. Oktober. Frau Sarti in: Leben des Galilei von Bertolt Brecht. Regie: Hans Schweikart.
19. November. Nonnie in Süßer Vogel Jugend von Tennessee Williams. Regie: August Everding.

1960

16. April. Schauspielhaus Zürich: Titelrolle in: Mutter Courage und ihre Kinder von Bertolt Brecht. Regie: Leopold Lindtberg.
21. August. Festspiele Luzern: Fehlende Blätter von Michael Redgrave. Regie: Horst Gnekow. Deutschsprachige Erstaufführung.
8. September. Schauspielhaus Zürich: Stimme der Heketa in: Macbeth von William Shakespeare. Regie: Leopold Lindtberg.
18. Oktober. Kammerspiele München: Ottilie in Frank V., Oper einer Privatbank von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Hans Schweikart und August Everding.

1961

21. Januar. Wiederaufnahme >Courage 11. März. Mutter/Krug-Wirtin in: Nach Damaskus von Johann August Strindberg. Regie: Robert Freitag.
Kammerspiele München:
23. Oktober. Titelrolle in: Wassa Schelesnowa von Maxim Gorki. Regie: Kurt Horowitz.
15. November. Eröffnung des Werkraum-Theaters: Olympia in Salz und Tabak von Aldo Nicolai.Regie: Hans Schweikart. Deutschsprachige Erstaufführung.

1962

21. Februar. Schauspielhaus Zürich: Frl. Dr. Mathilde von Zahnd in Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Kurt Horowitz. Uraufführung.
Kammerspiele München:
21. September. Frl. Dr. Mathilde von Zahnd in Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Hans Schweikart.
16. November. Frau Fielitz in: Der rote Hahn von Gerhart Hauptmann. Regie: Hans Schweikart.

1963

1. Juni. Schauspielhaus Zürich: Glafira Klimanowna Glenowa in: Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste von Alexander Ostrowskij. Regie:Rolf Henninger.

1964

14. Januar. Kammerspiele München: Mursawetzkaja in: Wölfe und Schafe von Alexander Ostrowskij. Regie: Rudolf Noelte.
31. Mai. Schauspielhaus Zürich: Celestina, die Kupplerin in: Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie von Max Frisch. Regie: Kurt Hirschfeld.

1965

Kammerspiele München:
13. Januar. Frau Nickel in: Der Sohn von Gert Hofmann. Regie: Peter Lühr. Uraufführung.
14. April. Gouvernante in: Der Lauf des Bösen von Jaques Audiberti.

Regie: Ernst Seiltgen.

14. Juni. Heirat wider Willen von Molière. Regie: Therese Giehse.
6. Juli. Frau Oberst Hühnerwadel/Aufseherin in: Musik von Frank Wedekind. Regie: Hans Schweikart.
1. Dezember. Fjedossja in: Die Letzten von Maxim Gorki. Regie: Alfred Radok.

1966

20. Januar. Frau Nomsen in: Der Meteor von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Leopold Lindtberg. Uraufführung.
12. Februar. Kammerspiele München: Frau Nomsen in: Der Meteor von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Hans Schweikart.
15. April. Schauspielhaus Zürich. Frau Képes, die Hebamme in: Haben von Julius Hay. Regie: Hansgünther Heyme.
27. Juni. Cuvilliéstheater München: Brecht-Abend I.

1967

Kammerspiele München:
21. Januar. Mariann Mayr in: Magdalena von Ludwig Thoma. Regie: Hans Schweikart.
8. Juni. Suleima in: Der Sonntagsspaziergang von Lars Forell. Regie: Hans-Joachim Heyse. Deutschsprachige Erstaufführung.
4. Oktober. Martha in: Landshuter Erzählungen von Martin Sperr. Regie: August Everding. Uraufführung.

1968

10. Februar. Brecht-Abend II.
17. Juli. Hukuba in: Die Troerinnen des Euripides in einer Bearbeitung von Jean Paul Sartre. Regie: Peter Lühr.

1969

19. Januar. Stimme in: Mao Tse-tung - Kiste von Edward Albee. Regie: Ulrich Heising. Deutschsprachige Erstaufführung.
15. März. Martha Brewster in: Arsen und Spitzenhäubchen von Joseph Kesselring. Regie: Dieter Giesing.
11. September. 'Barbara in: Jagdszenen aus Niederbayern von Martin Sperr. Regie: Ulrich Heising.

1970

26. Februar. Juno Boyle in: Juno und der Pfau von Sean O'Casey. Regie: August Everding.
8. Oktober. Schaubühne Berlin: Titelrolle in: Die Mutter von Bertolt Brecht noch Maxim Gorki. Regie: Schwiedrzik, Steckel, Stein.

1971

27. April. Kammerspiele München: 3. Norne/Erda in: Der Ring des Nibelungen nach Richard Wagner von Christian Enzensberger. Regie: Ulrich Heising.
28. August. Marina in: Onkel Vanja von Anton Tschechow. Regie: Erwin Axer.
3. September. Brecht-Abend III.

Filme

1941 Menschen, die vorüberziehen. Regie: Max Haufler.
1945 Die letzte Chance. Regie: Leopold Lindtberg.
1947 Mark of Cain.

Anna Karenina. Regie: Julien Duvivier.

1955 Kinder, Mütter und ein General. Regie: Laszlo Benedek.
1958 Mädchen in Uniform. Regie: Geza Radvanyi.
1960 Sturm im Wasserglas. Regie: Josef von Baky.
1973 Lacombe Julien. Regie: Louis Malle.

Fernsehen

1961 Die Unterrichtsstunde von Eugène Ionesco.
1963 Wassa Schelesnowa von Maxim Gorki. Regie: Egon Monk.

Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt. Regie: Fritz Umgelter. Haben von Julius Hay. Regie: Rolf Hädrich.

1964 Der Sündenbock von Luise Rinser. Regie: Fritz Umgelter.
1966 Der Brecht-Abend der Giehse.
1969 Sturm im Wasserglas von Bruno Frank. Regie: Theodor Grätler.
1970 Die Mutter von Bertolt Brecht nach Maxim Gorki. Eine Aufzeichnung der Schaubühnen-Aufführung in Berlin.
1974 Vorabendserie Münchner Geschichten von Helmut Dietl, hier spielt Giehse die Anna Häusler, Großmutter der zentralen Figur Karl „Tscharlie“ Häusler (Günther Maria Halmer).
1975 Weitere Aussichten. Regie: Franz Xaver Kroetz.

Diskographie (Auswahl)

- Ein Bertolt Brecht-Abend 1. Folge
- Ein Bertolt Brecht-Abend 2. Folge
- Ein Bertolt Brecht-Abend 3. Folge
- Therese Giehse spricht Dürrenmatt (mit Friedrich Dürrenmatt)
- Die Mutter (3 LP)
- Weitere Aussichten

Literatur

"Ich hab nichts zum Sagen", Gespräche mit Monika Sperr.
1973 C.Bertelsmann Verlag, München, Berlin, Wien.
ISBN 3-570-08405-1.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel "Therese Giese" aus der Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz. Die Liste der Autoren ist unter dieser Seite verfügbar. Der Artikel kann nur in der Wikipedia bearbeitet werden.

Topics:

Aktuelle Artikel

(Foto: MünchenBloger)

Imbiss in München (31)

Chi Thu im Glockenbachviertel

(Fotos: MünchenBlogger)

Bar der Woche (139)

Schwarzer Dackel

(Foto: MünchenBlogger)

Café in München (33)

Café Bellevue di Monaco

(Foto: MünchenBlogger)

Lieblingslokale (75)

S.A.M.

Die Einstürzenden Neubauten

Konzerthighlights im September

Mit den Einstürzenden Neubauten