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28. Dezember 2006 - 18:43 Uhr
von Isabel Aenderl

Nicht nur zur Weihnachtszeit: Geheimtipps aus dem Konzertkalender

Neben großen Konzertereignissen wie Mando Diao oder Muse lohnt es sich, ein Auge auf die kleineren musikalischen Highlights in München zu werfen. In den vergangenen Wochen waren z.B. mit Vaccine & Manuel Klein (17.12., Südstadt) sowie L´egojazz & Das Experiment Klaus (20.12., hansa 39) zwei tolle Konzertabende geboten.

Vaccine & Manuel Klein

vaccineKaum etwas passt so gut zu einem perfekten Sonntagabend wie ein Vaccine-Konzert. Man muss nur die Augen schließen und schon schwebt man davon mit Jonas Stimme, die sich sofort so ins Gedächtnis einfrisst, dass man sie nicht mehr vergessen kann. Die Gitarren, der Bass und das Schlagzeug schaffen eine melancholische aber absolut nicht eintönige Umgebung. Nicht zu leise, aber auch nicht zu laut. Kein Wunder, dass Vaccine das diesjährige Stadt-Land-Rock-Festival gewonnen hat. Wir werden bestimmt noch öfters von ihnen hören. Ein Muss für alle Radioheadfans. www.vaccinemusic.com

manuel kleinManuel Klein ist eines dieser Multitalente. Schon mit zaghaften dreizehn Jahren begann er still im Kämmerchen Songs zu schreiben. Seit zwei Jahren ist er nun in München und Umgebung mit seiner Band The Yeah! Heavies unterwegs. Man spürt den Einfluss des amerikanischen Flokrochs in ihm, aber Manuel Klein hat auch ganz ruhigen Indiepop auf Lager. Wer sich selbst davon überzeugen will: Manuel Klein spielt am 03.01.2007 um 21:00 im Cord.

L'egojazz & Das Experiment Klaus

l'egojazzEine tanzbare Mischung aus Electronica, Nu-Jazz & Indie. Mag komisch klingen, ist live aber total ansteckend. Eine Gitarre, ein Bass, paar Tasten, ein Turntable und elektronischer Schnickschnack werden mit einer Stimme durchsetzt, die mal englisch rappt und dann wieder Tomteartiges von sich gibt. Wäre aber nur halb so lustig, gäbe es da nicht noch einen ausgebildeten Tänzer mit bewundernswerter Körperbeherrschung, der ab und an die Bühne betritt und zur Musik von L'egojazz Pirouetten dreht.

experiment klausIn weißem Kittel und mit weißem Gesicht betreten sie die Bühne. Fernöstliche Klänge eröffnen das Konzert, das immer wieder durch kleine Kurzfilme unterbrochen wird. Die Musik ist Indierock vom feinsten. Auf deutsch und für eine Landkreisband unglaublich professionell. Sie müssten wohl nur einmal mit den Sternen oder Tocotronic touren und schon hätten sie eine eingeschweißte Fangemeinde im ganzen Land. Den Frontmann gibt’s am 02.01. auf Englisch im Cord mit deckchair orange aus Wien zu sehen.

(Fotos: Isabel Aenderl)

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L'egojazz say:

www.legojazz.net

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