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12. März 2010 - 10:24 Uhr
von Martin Spenger

Yeasayer in München

Stop Making Sense im 59:1

Mit Filzhut und viel Equipment kam die Band gestern ins 59:1. Für etwas mehr als eine Stunde überzeugten sie durch ihre Musik und mit einer tollen Lichtshow.

Hush Hush bei einem Konzert (Foto: myspace.com/therealhushmoney)

Den Auftakt an diesem Abend macht "Hush Hush". Wer nach dem Vorhören bei Myspace eine mehrköpfige Band erwartet hat, bekommt eine Ein-Mann Show der besonderen Art zu sehen. "Hush Hush" präsentiert Songs wie "Hey Mama" oder "I Know Your Panties So Wet", die er mit Tanzeinlagen begeleitet. Das hätte man dem langen, bärtigem Musiker zu Beginn gar nicht zugetraut. Er schafft es ohne Probleme, das Publikum auf die Hauptgruppe des Abends, Yeasayer, einzustimmen.

Nach einer kurzen Umbaupause bahnt sich die Brooklyner Gruppe auch schon ihren Weg durch das Publikum zur Bühne, der Drummer sogar mit einem schicken Filzhut auf dem Kopf. Dann legen Yeasayer sofort los. "The Children", das auch der Opener des aktuellen Albums "Odd Blood" ist, weist den Weg für die nächste Stunde vor.

Sänger Chris Keating und seine vier Band-Kollegen lassen das 59:1 für mehr als eine Stunde zu einem mystischen Ort werden. Ähnlich wie die Talking Heads in "Stop Making Sense", ist auch die aktuelle Tournee der Yeasayer ein absolutes Erlebnis für die Augen und Ohren. Auf vier großen weißen Leinwänden, sowie auf Lichtsäulen für die Keyboards blinken Neonfarben in regelmäßigen Abständen zur Musik.

Der Applaus nach dem letzten Song der Setlist "Ambling Alp" ist grandios und die Band spielt in britischer Tradition die Zugabe gleich, ohne davor nochmals Backstage zu verschwinden. Chris gibt als Grund an, es wäre zu anstrengend sich erst einen Weg durch das Publikum zum Backstagebereich zu bahnen, nur um dann wenige Minuten später wieder auf die Bühne zu gehen.

Dafür gibt es aber nochmals zwei Songs, "Grizelda" und "Sunrise", dem bekannten Hit des ersten Albums. Auch die Zugabe wird nochmals laut umjubelt, doch die Band ist schon dabei sich ihren Weg zum Backstageberich zu bahnen.

Auch wenn die Show nur etwas mehr als eine Stunde gedauert hat, die Band wird mit ihrem ersten Auftritt in München sicher viele neue Fans gefunden haben und hoffentlich bald wieder an die Isar zurückkehren.

yeasayer.jpg

Kommentare

hush hush war echt ne überraschung - aber yeasayer haben den vogel abgschossen - beide bands mit ihrer show und dem was danach zwischen merchandise und bar passierte - sensationell

was ist denn da passiert? wir standen leider ums eck. großartiges konzert, jeder der nicht da war ha wirklich was verpasst...

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