on3-Festival 2012

Schön, scheppernd, schräg

Leise und laut, einfühlsam und rockig, poppig, experimentell und schräg: Beim diesjährigen on3-Festival war viel Abwechslung und auch die ein oder andere musikalische Überraschung geboten.

Ein Highlight beim on3-Festival: Micachu & The Shapes (Foto: muenchenblogger)

Ein Highlight beim on3-Festival: Micachu & The Shapes (Foto: muenchenblogger)

Allein die Sache mit dem Mundwinkel verdient Bewunderung: Während Mica Levi vorne auf der Bühne steht, an der Gitarre zupft und mit herrlich dunkler Stimme singt, zieht sie den Mundwinkel so nonchalant nach oben, wie es selbst Mick Jagger nicht hinbekommt.

Wie jedes Jahr sind am Samstag beim on3-Festival im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks zahlreiche Bands aufgetreten, wie jedes Jahr hat es einige Überraschungen gegeben. Eine davon ist: Micachu & The Shapes, die in Großbritannien bereits für einiges Aufsehen gesorgt haben und nun erstmals auch in München zu sehen waren.

Impressionen vom on3-Festival 2012 gibt es in unserer Bildergalerie.

Mica Levi und ihre beiden Musikerkollegen betreten gegen 23 Uhr die Bühne in Studio 2. An Bühnenpräsenz und Ausstrahlung mangelt es dem Trio um die klassisch ausgebildete Mica Levi nicht, Raisa Khan steht herrlich gelangweilt am Keyboard und Schlagzeuger Marc Pell ist für wuchtige und vertrackte Rhythmen zuständig.

Doch man muss an diesem Abend nur ein paar Meter weitergehen, um noch mehr Entdeckungen zu machen. In der Kantine spielt Sinkane aus Brooklyn, der funkige Multi-Instrumentalist aus Gabun und Mitglied der Indierocker Yeasayer.

In Studio 1 steht Benjamin Gibbard, der gewöhnlich mit Death Cab For Cutie Stadien füllt, ganz alleine mt seiner Gitarre auf der Bühne und nimmt mit seiner klaren Stimme das Publikum für sich ein. Zum Schluss entern hier noch WhoMadeWho die Bühne. Die Dänen sorgen mit ihrer treibenden Disco-Musik dafür, dass jeder Festivalgänger müde und zufrieden nach Hause geht.

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