Premiere im Hoch X

Monolog gegen den Krieg

Die Studiobühne der Münchner Theaterwissenschaft (LMU) führt vom 9. bis 11. Februar das Stück "Steinbruch" von Werner Fritsch in deutscher und russischer Sprache auf. Es ist eine Hasstirade gegen den Krieg.

Premiere im Hoch X: Das Anti-Kriegsstück "Steinbruch" von Werner Fritsch in der Inszenierung von Katrin Kazubko.

Premiere im Hoch X: Das Anti-Kriegsstück "Steinbruch" von Werner Fritsch in der Inszenierung von Katrin Kazubko.

Ein Soldat (Jurij Diez) schiebt in einer kalten Winternacht Wache an einer Grenze. Die als quälend, demütigend und unmenschlich empfundene äußere Situation schlägt sich nieder in ebenso quälenden, brutalen Gedanken und Phantasien über Krieg und Tod, die immer bedrängender und aggressiver werden.

In der zweisprachigen Fassung wird der Monolog von Jurij Diez in der Rolle des Soldaten auf der Bühne mit eingespielten russischsprachigen Tonaufnahmen (ebenfalls gesprochen von Jurij Diez) kontrastiert. In diesem Spannungsfeld entsteht der Eindruck, als würde ein weiterer Soldat auf der anderen Seite der Grenze unter den gleichen Gefühlen leiden und die gleichen Ansichten teilen, so dass die Absurditäten des Soldatendaseins noch deutlicher hervortreten. – Eine Hasstirade gegen den Krieg.

STEINBRUCH von Werner Fritsch
In deutscher und russischer Sprache
Es spielt: Jurij Diez
Studiobühne twm zu Gast im Hoch X, Entenbachstr. 37
9.-11. Februar 2018 - 20 Uhr
Regie/Bühne: Katrin Kazubko
Übersetzung ins Russische: Alla Rybikowa
Eintritt: 7 € / 5 € (erm.) Weitere Infos und Reservierungen: www.studiobühne.com/steinbruch

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