18. Oktober 2009 - 17:24 Uhr
Herta Müller
Nobelpreisträgerin kommt in die LMU
(Foto: Amrei-Marie/Wikipedia)
Nicht einmal Germanistikstudenten kannten ihren Namen, als Herta Müller am den Nobelpreis für Literatur bekam. Nun schießen ihre Werke in den Bestenlisten nach oben, fast jeder weiß, dass es in ihren Büchern um Heimatlosigkeit geht, und ihre Lesung am 12. November - organisiert vom Literaturhaus - ist zum Event geworden.
Ab 20 Uhr wird Müller in der Großen Aula der LMU aus ihrem Roman "Atemschaukel" lesen. Karten kosten 12 Euro, ermäßigt 8 Euro.
Kommentare
Kommentar schreiben
Neue Kommentare
Ugh
zu
München im Detail (77)
Ist eigentlich auch egal, welche Kirche genau - die Chancen, dass auch in deren...
Nagl Manfred
zu
Bruder Barnabas schmeißt hin
Ja, die armen Politiker, so in der Öffentlichkeit vorgeführt zu werden ,das ist...
Goldfinger
zu
München im Detail (77)
Der Hl. St. Korbinian am Gotzinger Platz, ...wie er vergeblich auf die Moschee...
Goldfinger
zu
FC Bayern will Museum eröffnen
Unverzichtbar:
- Der Handabdruck von KH Rummenigge auf Beppo Hofeditz' Backe...










Herta Müllers Buch "Der Fuchs war damals schon der Jäger" wurde am 30. Sept. 1992 in der Süddeutschen Zeitung Literatur Beilage besprochen. Auch alle ihre weiteren Buchveröffentlichungen wurden von der Zeitung besprochen, durchweg positiv. So unbekannt kann die Frau einem Feuilletonleser nicht geblieben sein, ob dazu Germanistikstudenten gehören kann ich nicht beurteilen. Nach meinem Fürhalten ist die Frau sehens- und lesenswert, auch schon vor dem Literaturnobelpreis. Aber Achtung, sie ist keine leichte Kost, in diesem Sinne sticht sie schon ein bißchen aus den bisherigen Presiträgern raus.